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Die Stadt neu denken

Architekt DI Martin Hämmerle zum Städtebau in Dornbirn

​Was macht die Schönheit einer Stadt aus? Die Architektur der einzelnen Gebäude ist es nur bedingt. Im Ensemble kann eine Bebauung aber einen enormen Reiz ausüben. Das hat hauptsächlich mit ihrer Maßstäblichkeit und Einheitlichkeit zu tun. Denken wir nur an den Hauptplatz von Siena oder den Dorfkern vom Hatlerdorf.

„Besagte Einheitlichkeit hat bei ernsthafter Betrachtung nichts mit Einförmigkeit zu tun und ist per se auch kein Hemmnis für Innovation und Vielfalt. Einheitlichkeit erleichtert es im besten Wortsinn, dass einzelne Bauten zusammen eine Einheit ergeben – sprich, ein Ganzes bilden, das mehr ist als die Summe seiner Bestandteile.

Das ist es, was wir im Grunde unter Städtebau verstehen: nämlich einen kunstvollen Rahmen zu schaffen, in den dann Bilder jedweden Stils und Inhalts passen,“ so Reinhard Seiß, Städteplaner.

Enorm wichtig für die Schönheit von Städten sind auch die Räume zwischen dem Gebauten – vor allem des öffentlichen Raums.

Architekt DI Martin Hämmerle
Architekt DI Martin Hämmerle
Was bedeutet das für Dornbirn?

Wir brauchen klare städtebauliche Rahmenbedingungen. Wir müssen unsere Stadt fußläufig denken, das heißt den Alltag in einem 400-Meter-Radius bewältigen zu können. Mensch und Natur wieder zu ihrem Platz verhelfen.

Starten wir jetzt, Dornbirn gemeinsam neu zu denken für die kommenden Generationen.


Marktplatz Dornbirn