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am 1. September

Rückenwind für Frauen und ihre Rechte!

Sandra Schoch, Katharina Wiesflecker - Grüne unterstützen Frauenvolksbegehren, um Gleichstellung voranzutreiben

„Wir Grüne unterstützen das im April 2017 ins Leben gerufene Frauenvolksbegehren. Denn wir brauchen gerade jetzt starken Rückenwind für Frauen und ihre Rechte“, so die Grüne Wirtschafts-, Sozial- und SeniorInnensprecherin Sandra Schoch beim von den Grünen initiierten frauenpolitischen Brunch im KUB Kaffee in Bregenz. 

Gemeinsam mit der Mitinitiatorin des Frauenvolksbegehrens 2.0., Teresa Havlicek, der Grünen Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker, der NEOS Landtagsabgeordneten Sabine Scheffknecht sowie in der Frauen- und Gleichstellungspolitik engagierten Frauen und Männern diskutierte Schoch dabei über frauenpolitische Herausforderungen wie die hohen Einkommensunterschiede und die Frage, wie das Frauenvolksbegehren unterstützt werden kann. Martina Eisendle moderierte die Diskussion.


Schoch betonte, dass gerade jetzt öffentlichkeitswirksam über Frauenrechte und Gleichstellung diskutiert werden muss. „Die nächste Regierung wird Einfluss darauf haben, ob das Thema Gleichstellung im Parlament behandelt wird. Und es besteht die Gefahr, dass wir in die frauenpolitische Steinzeit zurückfallen“, so Schoch.

Die Grünen fordern gleiche Löhne für gleiche Leistung. „Gleichstellung muss sich in betrieblichen Strukturen verankern“, betont Schoch. Wichtig sei außerdem der Ausbau der Kinderbetreuung, damit Frauen und Männer einem existenzsichernden Beruf nachgehen können. „Hier hat Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker in den letzten zweieinhalb Jahren enorm viel weitergebracht. 500 zusätzliche Betreuungsplätze konnten geschaffen werden“, so Schoch.  

„Es ist wichtig, möglichst viele UnterstützerInnen für das Frauenvolksbegehren zu bekommen. Dafür sind Netzwerk-Treffen wie der heutige Brunch ganz wesentlich“, ergänzt Wiesflecker. Es sei hierzulande schon viel passiert, aber immer noch viel zu tun, damit Frauen und Männer die gleichen und fairen Chancen im familiären, beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld haben.

Teresa Havlicek ging auf die frauenpolitischen Forderungen des Frauenvolksbegehrens ein – vom Mindestlohn in der Höhe von 1.750 Euro über die Frauenquote bis zum Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung. „Für das Vorantreiben von Frauenrechten braucht es sichtbaren Aktionismus. Dafür ist das Volksbegehren ein schöner Rahmen“, so Havlicek. 8.400 UnterstützerInnen brauche es, um das Volksbegehren beim Innenministerium einreichen zu können.

Schoch betont, wie wichtig es ist, Gleichstellung gerade in Vorarlberg zu thematisieren. „Wir sind in Vorarlberg Schlusslicht was gleiche Löhne und Elternkarenz durch Väter betrifft. Wir werden uns daher weiterhin mit Frauenorganisationen und in der Gleichstellungspolitik tätigen Personen vernetzen, um die Unterstützung der frauenpolitischen Anliegen in Vorarlberg auf eine breite Basis zu stellen. Der heutige Brunch war der erste Schritt dafür“, schließt Schoch.