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21.07.2022 Gemeinde-News

Flä­chen­wid­mun­gen – Land­wirt­schaft­li­che Bö­den er­hal­ten!

Verschiedenes Gemüse (Brokoli, Zucchini, Salat, Rotkohl) auf einem Marktstand

Landwirtschaftlich genutzte und gewidmete Böden sollen nicht mehr umgewidmet werden. Alton fordert österreichweite Regelung

Drei Landwirtschaftsgrundstücke im Ausmaß von fast 13 Hektar wurden durch Beschluss der Stadtvertretung am Dienstag der Lebensmittelproduktion entzogen – darunter auch bester Ackerboden im Bereich des Schwemmfächers der Dornbirner Ache. Sie wurden für Zecke des Sports gewidmet.

Die Dornbirner Grünen verweigerten die Zustimmung. „Wir halten es für notwendig, dass ein nennenswerter Anteil an Lebensmitteln regional erzeugt werden kann“, erläutert Umweltstadträtin Juliane Alton. „Dieser Anteil sinkt seit Jahren. Das halten wir für risikoreich.“

Die Berggebiete sollten der traditionellen Vorarlberger Grünlandwirtschaft dienen, die ackerfähigen Böden im Talraum dem Anbau von Getreide, Gemüse und Obst vorbehalten sein, fordern die Grünen. Ob die Böden durch Kunstrasenplätze, Clubheime oder sonstige Bauten versiegelt würden, mache letztlich wenig Unterschied. Es gehe darum, Boden sickerfähig und landwirtschaftlich nutzbar zu erhalten.

„Unsere Schweizer Nachbar:innen haben der Umwidmung von landwirtschaftlicher Fläche bereits vor Jahren einen strikten Riegel vorgeschoben. Das brauchen wir auch in Österreich“, schließt Alton.

Juliane Alton
Juliane Alton

Stadträtin Umwelt u. Klimaschutz | Fraktionsvorsitzende Dornbirn | stv. Obfrau FREDA | Mitglied Landesvorstand

[email protected]
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