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14.01.2022 Newsmeldung

Lan­desspitze lehnt Aus­sagen des Dorn­birn­er Stad­trats ab

Hammerer/Zadra/Alton: Mit dem Faschismusvergleich hat Martin Hämmerle eine rote Linie überschritten.

„Sachliche Kritik an Corona-Maßnahmen und eine politische Debatte sind das eine, aber mit seinem Vergleich mit Faschismus und dem Krieg in Afghanistan hat Martin Hämmerle eine rote Linie überschritten“, reagiert die Grüne Doppelspitze auf das Interview des Grünen Stadtrats in Dornbirn in den Vorarlberger Nachrichten. „In der Zeit des Faschismus sind schreckliche Dinge geschehen, die mit der gegenwärtigen Situation in keiner Weise vergleichbar sind. Neben dem Faschismus-Vergleich hat sich Hämmerle mit seinen Aussagen gegen das Testen von Kindern und Jugendlichen in Schulen disqualifiziert“, stellt Eva Hammerer klar.

 

Auch für die Dornbirner Fraktionsführerin Juliane Alton sind die Aussagen inhaltlich abwegig und mit der Verantwortung eines Jugend- und Schulstadtrats nicht vereinbar. „Gemeinsam mit der Landesspitze werde ich Martin Hämmerle ein weiteres Gesprächsangebot machen, um über die Situation und Konsequenzen persönlich zu sprechen“, stellt Alton klar, dass seine Aussagen nicht für die Gruppe der Dornbirner Grünen gelten.

 

Martin Hämmerle war und ist kein Grünes Parteimitglied, fügt Daniel Zadra hinzu und unterstreicht: „Inhaltliche und konstruktive Kritik sind immer willkommen. Es ist gerade diese Diskussionskultur, die ich an den Grünen so schätze. Ebenso schätze ich die klare gesellschaftspolitische Haltung. Und klar ist: Bei den Grünen gibt es keine Toleranz für die Verharmlosung von Faschismus“, so Zadra abschließend.

Eva Hammerer

Landessprecherin | Klubobfrau | Landtagsabgeordnete I Mitglied Landesvorstand

eva.hammerer@gruene.at
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