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18.11.2022 Presseaussendung

Kli­mae­r­hit­zung be­droht das Leben un­se­rer Kin­der

Vater mit Kleinkind im Kiki in einem herbstlichen Wald

Tag der Kinderrechte: Das Recht auf eine saubere Umwelt muss in die Kinderrechts-Konvention

Bösch-Vetter: die Klimaerhitzung bedroht das Leben unserer Kinder und Enkelkinder

„Kinder brauchen eine saubere Umwelt, damit sie sich gut und gesund entwickeln können – damit sie auf diesen Planeten leben können. Tatsächlich ist ihre Zukunft, ihr Leben und ihre Gesundheit durch die Klimaerhitzung bedroht“, macht die Grüne Kinder- und Jugendsprecherin Christine Bösch-Vetter anlässlich des Internationalen Tages der Kinderrechte am 20. November aufmerksam.

Bösch-Vetter fordert daher, dass das Recht auf eine saubere Umwelt in die UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben wird. „Die UN-Kinderrechtskonvention garantiert jedem Kind das Recht auf Leben und auf angemessene Lebensbedingungen, nicht aber das Recht auf eine saubere Umwelt. Das ist angesichts der Bedrohung durch die Klimaerhitzung nicht mehr zeitgemäß“, so Bösch-Vetter.

Auch UNICEF fordert eine entsprechende Ergänzung der Kinderrechtskonvention. „Die Klimakrise ist eine Krise der Kinderrechte. Das betont auch UNICEF. Denn die Folgen der Klimaerhitzung sind für Kinder lebensbedrohlich. Giftige Chemikalien, Hitzewellen und Luftverschmutzung können Kinder viel weniger wegstecken als Erwachsene“, so Bösch-Vetter.

99 Prozent der Kinder betroffen

Zahlen von UNICEF verdeutlichen den Ernst der Lage. Demnach sind 99 Prozent der Kinder weltweit mindestens einer Auswirkung der Klimakrise wie Hitzewellen, Überschwemmungen oder Luftverschmutzung ausgesetzt. 1 Mrd. Kinder weltweit sind durch die Klimakrise extrem stark gefährdet. Diese Kinder haben unzureichenden Zugang zu Wasser und Sanitäranlagen sowie zu Gesundheitseinrichtungen und Nahrungsmitteln. Des Weiteren wurden alleine im Jahr 2020 10 Mio. Kinder weltweit durch extreme Wetterereignisse vertrieben.

„Kinder tragen am wenigsten zur Klimaerhitzung bei, sind aber am meisten davon betroffen. Wir Grüne wollen die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder sichern und unterstützen daher die Forderung des UN-Kinderrechtsausschusses, dass Staaten für die negativen Folgen von Treibhausgas-Emissionen auf Kinder Verantwortung übernehmen müssen“, schließt Bösch-Vetter.

Pressefoto Christine Bösch-Vetter Gemeindewahl 2020
Christine Bösch-Vetter

Landtagsabgeordnete | Gemeinderätin in Lustenau | Mitglied Landesvorstand

[email protected]
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