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21.07.2022 Gemeinde-News

Kli­ma­zie­le - Ap­pell der Grü­nen

Zwei Gashähne und Pipelines sind zu sehen

Der Ausstieg aus Öl und Gas ist eine riesige Aufgabe, sie ist nur gemeinsam zu schaffen

Die Dornbirner Grünen wollen Dornbirn fossilfrei machen und dafür sorgen, dass möglichst bald im ganzen Stadtgebiet kein Öl und Gas mehr verwendet werden:

  • beim Heizen
  • in den Unternehmen
  • in der Mobilität
  • als Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung und Vorsorge gegen katastrophale Klimaextreme

Auf Antrag der Grünen wurde daher beschlossen, die Klimaziele des Weltklimarates 2030 und 2040 in Dornbirn im eigenen Wirkungsbereich umzusetzen. Wie viel Treibhausgas Dornbirn noch ausstoßen darf, soll mit einer Anzeige im öffentlichen Raum sichtbar gemacht werden.

„Konkret handelt es sich beim eigenen Wirkungsbereich der Gemeinde vor allem um die Gemeindestraßen. Die müssen sicher und bequem zu Fuß und mit dem Fahrrad benützbar sein – auch für Schul- und Kindergartenkinder“, erläutert Umweltstadträtin Juliane Alton. „Eltern sollen ihre Kinder ruhigen Herzens selbständig auf den Weg schicken können: Zur Schule, zu Freunden und zu allen Freizeitaktivitäten.“

Was sind die nächsten Schritte?

Ergänzend zur neuen Straßengestaltung ist der Energiebedarf ist zu reduzieren, erneuerbare Energie­gemeinschaften sollen gegründet, Fernwärme- und Niedrigtemperaturnetze ausgebaut, Bürgerbeteiligungsprojekte und Forschungskooperationen angestoßen werden.

„All das müssen wir als Stadt in die Hand nehmen. Lassen wir die Bevölkerung damit nicht allein“, appelliert Stadträtin Juliane Alton.

Stadtrat Aaron Wölfling legt nach: „Damit wir die Aufgabe schaffen können, braucht es ein völliges Umdenken auch bei der Budgeterstellung. Weniger Treibhausgas und mehr saubere Energie muss der Leitgedanke bei allen Beschlüssen werden.“

Beschluss:

a) Die Stadt Dornbirn bekennt sich zu den vom Weltklimarat als notwendig erkannten Zielen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen und setzt sich analog zur Energieautonomie+ des Landes Vorarlberg eine Reduktion der Treibhausgasemissionen um 50% (Basisjahr 2005) bis 2030 im Stadtgebiet zum Ziel. 2040 soll eine Nettoemission von Null erreicht werden.

b) Als öffentlich sichtbares Zeichen für die notwendigen Anstrengungen wird an einem zentralen Ort der Stadt das noch zur Verfügung stehende jeweils aktuelle Treibhausgas-Restbudget für Dornbirn angezeigt. Die Daten werden aus dem Monitoringbericht des Landes übernommen und anhand des Bevölkerungsschlüssels errechnet.

Juliane Alton
Juliane Alton

Stadträtin Umwelt u. Klimaschutz | Fraktionsvorsitzende Dornbirn | stv. Obfrau FREDA | Mitglied Landesvorstand

[email protected]
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