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27.04.2022 Gemeinde-News

Krieg in der Ukrai­ne – So­li­da­ri­tät in Feld­kirch

Kind in blauer Jacke mit Schild "Stop War in Ukraine" inmitten von Menschen auf einer Antikriegsdemo

Antrag der Grünen auf Unterstützungsmaßnahmen

Der Bruch des internationalen Völkerrechts durch Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine verursacht unsägliches Leid in der Bevölkerung dort. Die Solidarität der Feldkircher:innen mit den Ukrainer:innen ist groß. Viele helfen mit Sach- und Geldspenden und der Aufnahme von Geflüchteten in ihren Häusern und Wohnungen. Aber auch die Stadt selbst soll aus Sicht der Feldkircher Grünen einen kleinen Beitrag zur Minderung der Not und zur konkreten Hilfe vor Ort leisten.

Finanzielle Hilfe

Feldkirch soll sich den Gemeinden anschließen, die bereits jetzt finanzielle Zeichen der Solidarität setzen und einen Beitrag von mindestens 10.000 € aus dem Entwicklungshilfetopf an eine Hilfsorganisation wie Nachbar in Not oder Ärzt:innen ohne Grenzen spenden.

Unterstützung für Kinder

Die aus der Ukraine geflüchteten Kinder, die kaum bis gar nicht Deutsch sprechen können, stellen eine weitere Herausforderung für unsere Kindergärten und Schulen dar. Deshalb sollte die soziale Arbeit dort für sie aufgestockt werden. Die Stadt soll zusätzliches, unterstützendes Personal einsetzen, beispielsweise pädagogisch oder sozialarbeiterisch ausgebildete Geflüchtete. Um bestmögliche Integration zu gewährleisten und Ankommende zu entlasten, sollten auch die Sommerbetreuungszeiten für Kinder und Jugendliche ausgebaut werden.

Personalaufstockung im Rathaus

Außerdem wurde bereits im Integrationsausschuss besprochen, dass die Integrationsabteilung der Stadt dringend eine Personalaufstockung benötigt. Der Umlaufbeschluss unserer zuständigen Stadträtin Laura Fetz, der laut Ausschuss solche zusätzliche Personalressourcen forderte, wurde von den regierenden Parteien abgelehnt. Doch der Personalbedarf war bereits vor der Ukrainekrise groß. Um die nun zusätzlich Ankommenden professionell zu begleiten, fordern die Grünen von der Stadtregierung umso dringender, dieser Abteilung endlich mehr Ressourcen zur Verfügung zu stellen.

Bedarfsprüfung

Doch auch in anderen Bereichen kann sich durch die Aufnahme von geflüchteten Menschen sowohl ein Engpass bezüglich Personal als auch Plätzen für eine gute Betreuung bzw. Integration ergeben. Es soll deshalb eine regelmäßige Prüfung des Bedarfs und eine flexible Handhabung bei evt. Aufstockungsnotwendigkeiten von Seiten der Stadt Feldkirch geboten werden.

Zu diesen drei Schwerpunkten bringt die Liste „Feldkirch blüht – die Grünen“ auf der Stadtvertretungssitzung am 3. Mai den entsprechenden Antrag ein.

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