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05.05.2022 Newsmeldung

Leist­bares Wohnen ist keine Utopie!

"Leistbares Wohnen ist keine Utopie – wir haben nur zu lange zugeschaut, wie Wohnungen & Baugrund zu Spekulationsobjekten verkommen sind. Der erste Schritt zu leistbarem Wohnen ist für uns ein Bodenfonds. So mobilisieren wir Bauland, senken die Grundstückspreise, und schieben der Spekulation einen Riegel vor. "
Eva Hammerer

Wohnen in Vorarlberg wird immer teurer. Immer mehr Menschen und Familien stehen vor dem Problem, dass sie keinen leistbaren Wohnraum mehr finden können. Die Mietkosten sind in den vergangenen zehn Jahren in Vorarlberg im Schnitt um rund 45 Prozent gestiegen.

Die hohen Energiepreise lassen auch die Betriebskosten in die Höhe schießen. Immer mehr Menschen müssen daher einen immer größeren Teil ihres Einkommens fürs Wohnen ausgeben. Das verschärft soziale Ungleichheit und wirkt sich negativ auf die Wirtschaft aus, denn die Kaufkraft der Bevölkerung sinkt so immer mehr.

Auch Eigentumswohnungen sind für immer weniger Vorarlberger:innen leistbar, Vorarlberg befindet sich in einer regelrechten Preisrallye. Aber die Mietkosten einer Kleinwohnung dürfen nicht zum Renditenersatz am Kapitalmarkt werden.

Die Wachstumsraten der Baulandpreise liegen in Vorarlberg jährlich bei ca. 8 Prozent. Das Versprechen von „schaffa, schaffa, hüsle baua“ – wer nur hart genug arbeitet kann sich ein Eigenheim leisten – bleibt immer öfter ein leeres Versprechen.

Dabei ist Wohnen ein Grundrecht und darf nicht zum Luxusgut werden. Deswegen ist es unser Ziel leistbaren Wohnraum für alle zu schaffen. Wir Grüne haben einen 10 Punkte Plan entwickelt, um Wohnen für alle Vorarlbergerinnen und Vorarlberger wieder leistbar zu machen.

Unser Grüner 10 Punkte Plan für leistbares Wohnen

1. Bodenfonds: Bauland mobilisieren, Grundstückspreise senken, Spekulationen verhindern!

Der Bodenfonds bevorzugt leistbares Wohnen und regionale Siedlungsentwicklung! Mit einem Vorkaufsrecht auf Grund und Boden entzieht sich der Bodenfonds der Grundstücks-Preisrallye des freien Marktes. Das führt zu erschwinglichen Grundstückspreisen. Das bereitet den Boden für leistbaren Wohnraum – im geförderten Wohnbau, im gemeinnützigen Wohnbau und für neue Wohnprojekte! Lesen Sie hier mehr zum Thema Bodenfonds …

2. Sozial treffsichere Wohnbeihilfe: Wohnbeihilfe überarbeiten, damit alle Unterstützung erhalten, die sie brauchen! 

48 Prozent der Menschen unter 35 Jahren in Vorarlberg wohnen zur Miete und müssen dafür immer tiefer in die Taschen greifen. Oft muss die die Hälfte des Haushaltseinkommens fürs Wohnen ausgegeben werden! Das geht sich für viele nicht mehr aus! Der Druck der Teuerung ist im Mittelstand angekommen. Jetzt heißt es Wohnbeihilfe rauf und für alle zugänglich machen, die sie wirklich brauchen! Lesen Sie hier mehr zum Thema Wohnbeihilfe …

3. Leistbares Wohnen beginnt in der Raumplanung: Wohnbauförderung und Raumplanung gehören zusammen

Denken wir Raumplanung und Wohnbauförderung zusammen, können wir explodierende Grundstückspreise verhindern! Sieht bereits die Flächenwidmung gewisse Grundstücke nur für geförderten Wohnbau vor, dann sind diese Grundstücke nicht mehr für Spekulationen zu haben. Das senkt die Grundstücks-Preisrallye, das fördert leistbaren Wohnraum! Lesen Sie hier mehr zur Verschränkung von Wohnbauförderung und Raumplanung …

In den nächsten zehn Wochen (5. Mai bis 30. Juni) präsentieren wir hier unsere Grünen Ideen für eine Wohnrevolution in Vorarlberg, damit leistbares Wohnen von der Utopie zur Realität wird.

Hier stehen Ihnen die Fotos zur Kampagne als Download zur Verfügung

  • Kampagnenfoto: Leistbares Wohnen ist keine Utopie!

  • 1. Punkt: Bodenfonds (Bernie Weber)

  • 2. Punkt: Wohnbeihilfe (Wiesflecker und Metzler)

  • 3. Punkt: Wohnbauförderung und Raumplanung (Rauch Thalhammer und Weber)

Bernie Weber

stv. Landessprecher | Landtagsabgeordneter | Gemeindevertreter in Altach | Mitglied Landesvorstand

bernie.weber@gruene.at
Christoph Metzler

Landtagsabgeordneter | Gemeindevertreter in Rankweil | Mitglied Landesvorstand

christoph.metzler@gruene.at
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