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25.01.2023 Gemeinde-News

Lus­tenau Süd er­füllt den Zweck

Luftbild der Marktgemeinde Lustenau

Niedrigere Kosten und geringere Eingriffe in Naturräume sprechen für neue Variante

Die „Bodenseeschnellstraße“ zielte in den mehr als 40 Jahren, in denen sie diskutiert wurde, auf zwei zentrale Punkte ab:

  • Verbindung der beiden Rheintalautobahnen
  • Entlastung des nördlichen Rheintals vom hohen Verkehrsaufkommen

„Unter diesen Gesichtspunkten löst die vom Klimaschutzministerium vorgestellte Variante ab dem Knoten Dornbirn Süd die Ziele am besten ein“, meint Umweltstadträtin Juliane Alton. Die Autobahnen würden „auf kurzem Weg verbunden.“

„Was die Verkehrsentlastung betrifft, so gilt auch für die S18: Neue hochrangige Straßen generieren zusätzlichen Verkehr. Deshalb ist es sinnvoll, möglichst wenig neu zu bauen und auf Alternativen zu setzen. Da sind noch längst nicht alle Hausaufgaben gemacht, auch die Industrie hat da noch Möglichkeiten.“

Vorteilhaft an der präsentierten Variante seien die wesentlich geringeren Kosten gegenüber der CP-Variante und die geringeren Eingriffe in den Naturraum.

„Für Dornbirn besonders wichtig ist die Verwendung eines bestehenden Knotens, ohne dass dieser mehrstöckig und raumgreifend ausgebaut werden muss. Wer die ASFINAG-Pläne für die CP-Variante und den A14-Knoten bei der Messe kennt, kann diese angesichts der dort geplanten Verbauung großer landwirtschaftlicher Flächen nicht gutheißen.“

„Die Verkehrsplanung hat meines Erachtens die Auswirkungen der Energiekrise auf die Entwicklung des Verkehrsaufkommens noch nicht vollständig eingepreist. Wer die Zahlen von vor einigen Jahren einfach fort schreibt, hat die verbindlichen Vorgaben der EU zu Klimaschutzzielen und Energiesparen noch nicht berücksichtigt“, schließt Alton.

Juliane Alton
Juliane Alton

Stadträtin Umwelt u. Klimaschutz | Fraktionsvorsitzende Dornbirn | stv. Obfrau FREDA | Mitglied Landesvorstand

[email protected]
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