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31.08.2022 Newsmeldung

Mord in Blu­denz ist 26. Fe­mi­zid seit Jah­res­be­ginn

Kerzenlicht in der Dunkelheit

Mit Bestürzung reagiert Sandra Schoch, Landtagsvizepräsidentin und grüne Frauensprecherin, auf mediale Berichte, wonach es am Dienstag, 30. August, in Bludenz erneut zu einem Femizid gekommen ist. Demnach ist eine 32-jährige Frau von ihrem 36-jährigen Ehemann getötet worden. Die beiden lebten getrennt.

Problembewusstsein und ausreichende Finanzierungsbeteiligung für kommunale Gewaltschutzprojekte

„Das wir Ende August den bereits 26. Femizid des Jahres verzeichnend, ist mehr als alarmierend. Es braucht endlich ein breites Problembewusstsein, die Kommunen können hier einen wesentlichen Teil an Sensibilisierungsarbeit mittragen und müssen in die Finanzierung für niederschwellige Gewaltschutzprojekte eingebunden werden!”, fordert Schoch.

Stadtteile ohne Partnergewalt

Das „Projekt StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ ist ein innovatives und niederschwelliges Nachbarschaftsprojekt, das darauf abzielt betroffene Menschen zu stärken, damit Gewalt in der Partnerschaft nicht länger toleriert oder verschwiegen wird. Neben dem Opferschutz, ist die breite gesellschaftliche Wirkung ein Ziel des Projekts, deswegen wird Bewusstseinsbildung in Stadtteilen, Gemeinden und Bezirken forciert. In Vorarlberg beteiligen sich die Städte Bregenz und Hohenems bereits an Finanzierung und Umsetzung.

„Das Projekt StoP gegen Partnergewalt muss flächendeckend in allen Vorarlberger Städten und Gemeinden ausgerollt werden. Wir wissen, dass Gewaltschutz vor allem niederschwellig funktioniert, deswegen müssen wir hier auf Gemeindeebene ansetzen“, fordert Schoch und schließt: „Jeder Femizid ist einer zu viel. Hier müssen die Verantwortlichen auf allen Ebenen ihre Verantwortung wahrnehmen und endlich handeln“.

Sandra Schoch
Sandra Schoch

Landtagsvizepräsidentin | Landtagsabgeordnete | Vizebürgermeisterin in Bregenz | Mitglied Landesvorstand

[email protected]
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