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20.06.2022 Gemeinde-News

Na­ta­scha Sour­sos wird die neue grü­ne Stadt­rä­tin

Natascha Soursos

Übernimmt Amt von Laura Fetz nach deren Rücktritt

Beim gestrigen Stadtparteitag der Grünen Feldkirchs wurde die 38-jährige Natascha Soursos intern einstimmig als neue Stadträtin designiert. Sie tritt in die Fußstapfen von Laura Fetz, welche ihr Amt aus gesundheitlichen Gründen zurücklegt. Offiziell wird die Kommunikationsexpertin bei der nächsten Stadtvertretungssitzung am 5. Juli die Funktion antreten.

Zwei Jahre lang war die junge Feldkircherin Laura Fetz für die Bereiche Kultur, Bibliotheken, Büchereien und Integration in der Montfortstadt zuständig. Fetz hat sich mit großem Engagement für den Erhalt einer unabhängigen Jugendarbeit eingesetzt, bemühte sich um enge Kontakte zur Kulturszene und machte sich stets für die Integration von Minderheiten stark. Zu ihren Erfolgen zählen die Erhöhung einiger Kulturförderungen und die Ausbezahlung von Arbeitsstipendien für Kulturschaffende, die es während der Coronazeit besonders schwer hatten, aber auch die erstmalige Ehrung der jahrzehntelang ehrenamtlich arbeitenden Leiterinnen der Stadtteilbüchereien. Bis zuletzt hatte sich die Oppositionspolitikerin für die Aufstockung der Abteilung Integration eingesetzt, mit dem Ziel, diese auch auf die Bereiche Gleichstellungs-, Inklusions- und Minderheitenangelegenheiten auszuweiten. An diese Schwerpunkte möchte auch ihre Nachfolgerin Soursos anknüpfen – vorausgesetzt sie bekommt dieselben Ressorts zugeteilt.

Mit viel Erfahrung für eine offene Stadt

Natascha Soursos sitzt seit der letzten Gemeinderatswahl 2020 für die Grünen – Feldkirch blüht in der Stadtvertretung. Die studierte Politik- und Kommunikationswissenschaftlerin engagiert sich und arbeitet seit über 15 Jahren im grünen Umfeld, u.a. im grünen Bundesbüro und im Parlamentsklub in Wien. Seit 2019 ist sie die Büroleiterin der Grünen Wirtschaft Vorarlberg und zusätzlich seit 2021 selbstständige Kommunikationsberaterin. Ein Wissens- und Erfahrungsschatz, den sie in ihre neue Funktion einbringen kann.

Die zweifache Mutter blickt motiviert auf ihre neue Aufgabe. „Ich freue mich auf diese Herausforderung und darauf, das gesellschaftliche Leben in Feldkirch aktiv mitzugestalten.“ Der geborenen Zwischenwässlerin ist es als Zugezogene ein Anliegen, ihre Wahl-Heimat zu einer noch offeneren und einladenderen Stadt zu machen. Ein Mittel der Integration können kulturelle Institutionen und Veranstaltungen sowie Bibliotheken und Büchereien sein. „Hier möchte ich mich dafür stark machen, dass das kulturelle Angebot für jede und jeden attraktiv, leicht zugänglich und leistbar ist,“ erklärt Soursos ihre Ziele.

Redaktion Feldkirch [email protected]
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