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10.07.2024 Presseaussendung

Jahr­hun­dert­gift PFAS ver­un­rei­nigt unser Trink­was­ser

Besorgniserregende Werte auch in Vorarlberg: Hammerer und Zadra fordern PFAS-Pestizidverbot und Unterstützung für Landwirt:innen

PFAS verunreinigt unser Trinkwasser

Laut aktueller Studie von Global 2000 und PAN Europe verunreinigt das Jahrhundertgift PFAS das Trinkwasser in Europa. In 34 von 36 europäischen Leitungswasserproben und in 12 von 19 abgefüllten Mineral- und Quellwässern konnte die Ewigkeits-Chemikalie nachgewiesen werden – auch in Leitungswasser aus Vorarlberg. Die Grünen Landessprecher:innen Eva Hammerer und Daniel Zadra reagieren besorgt auf die erhöhten Werte im Vorarlberger Trinkwasser und fordern den sofortigen Stopp von PFAS-Pestiziden: „So kann es nicht weitergehen, unser Trinkwasser muss sauber bleiben. Wir fordern den sofortigen Stopp von PFAS-Pestiziden, damit wir auch in Zukunft unser Wasser sicher trinken können.”

Probe aus Vorarlberg

Alarmiert durch die im Mai entdeckten hohen Belastungen europäischer Flüsse mit Ewigkeits-Chemikalien untersuchten GLOBAL 2000 und PAN Europe nun das Trinkwasser in Europa. Mit 390 ng/L (Nanogramm pro Liter) überschreitet die Trinkwasserprobe aus Vorarlberg den Grenzwert von 100 ng/L, den die Österreichischen Trinkwasserverordnung ab 2026 festgelegt hat, deutlich. Weil PFAS-Pestizide und Kühlmittel (“F-Gase”) weiterhin zum Einsatz kommen, nimmt die Verunreinigung des Trinkwassers stetig zu.

Gesundheit geht vor

PFAS sind weder abbaubar noch können sie aus dem Wasser herausgefiltert werden. Das heißt, das PFAS in unserer Umwelt wird immer mehr und gelangt über Trinkwasser und Nahrungsmittel in den menschlichen Körper. Mit gefährlichen Folgen: „PFAS können zu schwerwiegenden Gesundheitsproblemen wie Leberschäden, oder Schilddrüsenerkrankungen bis hin zu Unfruchtbarkeit und Krebs führen“, so Hammerer und Zadra „Wir müssen PFAS überall dort, wo es Alternativen gibt, ersetzen. Es geht um unsere Gesundheit – und um die Gesundheit unserer Kinder und Enkelkinder.“

Unterstützung für Landwirt:innen

PFAS-Pestizide und Klärschlamm gelten als Hauptursache für die Wasserverschmutzung, gefolgt von Kühlmitteln, Abwasserbehandlung und industrieller Verschmutzung. Neben dem sofortigen Verbot von PFAS-Pestiziden und Kühlmittel auf österreichischer und europäischer Ebene, wollen Hammerer und Zadra in Vorarlberg die Landwirt:innen beim Umstieg auf chemikalienfreie Formen des Pflanzenschutzes tatkräftig unterstützen: „Der Großteil der Vorarlberger Landwirt:innen verzichten schon jetzt auf den Einsatz von Pestiziden und Klärschlamm. Mit Information und Unterstützung können wir als erstes pestizidfreies Bundesland österreichweit Vorreiter werden.“

Eva Hammerer
Eva Hammerer

Landessprecherin | Klubobfrau | Landtagsabgeordnete I Mitglied Landesvorstand

[email protected]
Daniel Zadra
Daniel Zadra

Landesrat | Landessprecher | Mitglied Landesvorstand

[email protected]
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