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06.12.2023 Presseaussendung

PISA-Stu­die: Grü­ne for­dern Ge­mein­sa­me Schu­le

Drei Volksschülerinnen im Freien, rechts von ihnen ein verglastes Gebäude und vor ihnen eine Wiese mit rotem Fußballtor

Hammerer: Minister Polaschek muss seine ideologischen Scheuklappen ablegen

„Seit 23 Jahren zeigt die PISA-Studie, dass Bildung in Österreich vererbt wird und Kinder aus einkommensschwachen Familien zurückfallen. Ich fordere Bildungsminister Polaschek auf, das endlich zur Kenntnis zu nehmen“, reagiert die Grüne Klubobfrau Eva Hammerer auf die gestern präsentierte OECD-Studie. „Bildungsminister Polaschek muss seine ideologischen Scheuklappen ablegen und den Weg für die Gemeinsame Schule in Österreich freimachen“, fordert Hammerer.

PISA zeige erneut, dass Beruf, Bildung und Einkommen der Eltern in Österreich einen stärkeren Einfluss auf die Bildungschancen und Leistungen der Kinder und Jugendlichen haben als in anderen Staaten. „Es liegt in der Verantwortung von Bildungsminister Polaschek diese Ungleichheiten zu beseitigen und dafür zu sorgen, dass alle Kinder in Österreich gleiche Chancen auf eine gute Zukunft haben und leistungsstarke Schüler:innen zu optimalen Bildungsergebnissen kommen“, so Hammerer.

Positiv aus der PISA-Studie gehe hervor, dass Österreich vergleichsweise viel Geld in das Bildungssystem investiere. „Bei derart hohen Bildungsinvestitionen muss aber ein besseres Bildungsergebnis herauskommen“, merkt Hammerer an. Dafür brauche es eine Systemumstellung. „Wir brauchen mehr individuelle Förderung und die Gemeinsame Schule der 10-14-Jährigen“, fordert Hammerer.

Die Gemeinsame Schule mit individueller Förderung ebne den Weg, um soziale Ungleichheiten auszugleichen und alle Kinder bestmöglich zu fördern. „Die Gemeinsame Schule ist das Instrument, um zu verhindern, dass die Bildung der Kinder in Österreich von der Bildung der Eltern abhängt“, schließt Hammerer.

Eva Hammerer
Eva Hammerer

Landessprecherin | Klubobfrau | Landtagsabgeordnete I Mitglied Landesvorstand

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