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3 Zimmer, Küche. Leistbar.

Lebenswerte Ortskerne – Leistbares Wohnen

Die schwarz-grüne Landesregierung hat ein neues Raumplanungsgesetz beschlossen. Damit setzt sie wichtige Schritte, um Wohnen wieder leistbar zu machen und die Lebensqualität in den Orten zu erhöhen – sagt unser Klubombann Adi Gross.

So sieht die Novelle eine Widmungskategorie „gemeinnütziger Wohnbau“ vor. Das heißt, bestimmte Flächen sind künftig jedenfalls dafür vorgesehen, leistbaren Wohnraum zu schaffen. Der von den Grünen geforderte Bodenbeschaffungsfonds ermöglicht den Gemeinden außerdem, ihre Flächen im Sinne des Gemeinwohls weiterzuentwickeln.

Adi Gross
„Endlich ist Schluss mit den Bauland-Spekulationen!“
Klubobmann Adi Gross

Mit dem neuen Gesetz wird der Bauland-Hortung endlich ein Riegel vorgeschoben. Denn künftig müssen neu gewidmete Grundstücke innerhalb von sieben Jahren bebaut werden. Das ist wesentlich, um Flächen für den Wohnbedarf zu gewinnen.

Gemeinden sind künftig verpflichtet, räumliche Entwicklungskonzepte zu erstellen, die die Lebensqualität im Ort in den Mittelpunkt stellen. Das heißt, mehr Grün- und Erholungsflächen, eine gute Nahversorgung und gut erreichbare öffentliche Verkehrsmittel.

Attraktive Ortskerne statt Zersiedelung

Mit dem Gesetz werden außerdem die Möglichkeiten der verdichteten Bauweise ausgeweitet. Der Fokus liegt darauf, attraktive Ortskerne mit hoher Lebensqualität zu schaffen und die Zersiedelung einzudämmen. Ein weiterer wichtiger Beitrag zum Flächensparen sei, dass Einkaufszentren künftig mehrgeschossig gebaut und Parkplätze großteils in Garagen untergebracht werden müssen.

Entwicklungs-Schub für Gemeinden

Die im neuen Gesetz vorgesehene verstärkte gemeindeübergreifende Zusammenarbeit bei der Raumplanung gibt den Gemeinden einen positiven Entwicklungs-Schub.

„Schwarz-Grün hat insgesamt ein ambitioniertes Paket vorgelegt, mit dem die Lebensqualität in Vorarlberg weiter ausgebaut werden kann“, schließt Gross.​