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Nein zum Speichersee im Montafon!

Jetzt Petition unterschreiben!

Die Silvretta Montafon GmbH plant ein 8,5 Hektar großes (12 Fußballfelder) Beschneiungsprojekt am Schwarzköpfle im Gemeindegebiet von St. Gallenkirch mit Stausee (6,5 Hektar) und Pumpstation. „Dieses Vorhaben ist völlig überdimensioniert. Es gefährdet sensible Naturräume wie die Alpinregion, Moore, Uferschutzbereich und Magerwiesen und widerspricht den Zielen nach dem Gesetz über Naturschutz und Landschaftsentwicklung,“ kritisiert der Grüne Umweltlandesrat Johannes Rauch.


„Der völlig überdimensionierte Speichersee gefährdet unseren sensiblen Natur- und Alpenraum.“
Umweltlandesrat Johannes Rauch

 

Johannes Rauch

Die Grünen unterstützen daher die Petition „Grenzen respektieren! Gegen einen Speichersee beim Schwarzköpfle“ initiiert von Alpenschutzverein, Alpenverein, Naturfreunde und Naturschutzbund. Darin ersuchen die UnterzeichnerInnen die Vorarlberger Landesregierung dringend, alle notwendigen Schritte zu unternehmen, damit die klar negative Beurteilung in der Interessenabwägung in einen negativen Bescheid mündet. Die Petition kann bis 4. März 2018 online unterzeichnet​ werden.​


 

Adi Gross
„Alles mit Maß und Ziel. Vorarlberg lebt vom Qualitätstourismus, nicht von Gigantomanie.“
Klubobmann Adi Gross

„Wir Grüne sind für eine maßvolle Weiterentwicklung des Wintertourismus. Wir sind auch nicht prinzipiell gegen Beschneiungen. Aber alles mit Maß und Ziel. Vorarlberg lebt von Qualitätsangeboten, nicht von Gigantomanie“, betont Grünen-Klubobmann Adi Gross. Eine langfristige Sicherung des Tourismus könne mit derartigen Eingriffen nicht erfolgen. “Dieser Raubbau an der Natur zerstört das Kapital des Tourismus “, so Gross.

Das Ziel der Betreiber ist es, bereits ab Oktober das Skigebiet Valisera, Versettla, Garfrescha, Grasjoch und Kapell innerhalb von 70 Stunden grundzubeschneien. „Das ist absurd. Wo sind die Grenzen von `früher, schneller und größer`, und wie viel Wachstum brauchen wir noch?“, fragt Gross.

Jetzt komme es darauf an die Interessenabwägung zwischen Naturschutz und Wirtschaft öffentlich zu diskutieren und abzuwägen. „Nicht alles, was die Wirtschaft will, ist von öffentlichem Interesse. Es geht um unseren Lebensraum. Und es geht um die Frage, wie weit der Mensch im Namen des Wachstums in die Natur eingreifen darf“, schließt Rauch.

Hier geht es zur Petition: 

Nein zum Speichersee im Montafon!