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Vorarlbergs Böden werden geschützt! Grün wirkt.

Johannes Rauch
„Mit dem neuen Bodenschutzgesetz haben wir endlich ein effektives Regelwerk, um unsere wertvollen Böden zu schützen.“
Johannes Rauch, Umweltlandesrat

„Nach dem Häusle-Abfallskandal, bei dem Müll im Ausmaß von 15.000 Tonnen illegal in Vorarlbergs Böden entsorgt wurde, war für uns Grüne klar: Wir brauchen ein effektives Regelwerk, um gegen Bodenverunreinigungen vorgehen zu können. Das nun beschlossene Bodenschutzgesetz ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung“, freut sich der Grüne Umweltlandesrat Johannes Rauch über den Beschluss des von ihm vorgelegten Gesetzes im Rechtsausschuss vom 4. April. Das Gesetz tritt damit mit 1. Jänner 2019 in Kraft.

 

Christoph Metzler
„Behörden können nun wirksam gegen Bodenverunreinigungen vorgehen.“
Christoph Metzler, Umweltsprecher

Endlich können die Behörden eingreifen, um zu verhindern, dass schädigende Materialien wie Plastikschnipsel auf unseren wertvollen Böden landen“, ergänzt der Grüne Umweltsprecher Christoph Metzler. Das Gesetz sieht vor, die Bodenqualität stichprobenartig zu prüfen und Materialien, die auf Felder kommen, zu kontrollieren. Außerdem muss rechtswidrig gestreutes Material künftig wieder entfernt werden. „Bisher hatten die Behörden hier keine Handhabe. Nun können bestimmte Materialien verboten werden. Bei Verstößen gibt es Verwaltungsstrafen“, so Metzler.

Mit dem Bodenschutzgesetz setze die schwarz-grüne Landesregierung einen wichtigen Schritt für die Gesundheit, Fruchtbarkeit und Qualität unserer Böden. Ziel sei es auch, beeinträchtigte Böden wiederherzustellen und die Schadstoffbelastung zu vermeiden. Außerdem sollen die regionalen Nährstoffkreisläufe wiederhergestellt werden, indem die Ausbringung von importiertem Kunst-Dünger verringert wird. „Mit diesem Gesetz wird es uns gelingen, die Qualität unserer Böden zu sichern“, schließt Metzler.​

 

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