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am 17. März

Einkaufen in Krisenzeiten: Regional statt Online-Riese

Daniel Zadra - Jetzt mehr denn je: kleine Betriebe unterstützen

In schwierigen Zeiten ist es besonders wichtig, dass die Bevölkerung zusammenhält und aufeinander achtet. Nur gemeinsam kann die rasante Ausbreitung des Corona-Virus eingedämmt werden. Gemeinsam gilt es auch die wirtschaftlichen Gefahren der Corona-Krise zu bekämpfen. „Wir alle können einen Teil dazu beitragen, dass die Gesundheitskrise nicht auch zur Wirtschaftskrise wird. Statt bei großen Online-Riesen wie Amazon zu bestellen, ist es gerade jetzt wichtig, lokale Geschäfte zu unterstützen und die heimische Wirtschaft und deren Angestellte zu stärken“, ruft Daniel Zadra, Klubobmann der Grünen, die Vorarlberger*innen dazu auf, die Online- und Zustellangebote der regionalen Geschäfte zu nutzen.

Von Lebensmittel-Lieferdienst über Bücherzustellung bis hin zur Handwerk-Telefonberatung. Auf regionalen und nationalen Plattformen, wie:

​​können sich Unternehmen eintragen und ihr Angebot bewerben bzw. Kund*innen online und regional einkaufen. „Unterstützen wir lokale Unternehmerinnen und Unternehmer, kaufen regional ein und entdecken die Vielfalt heimischer Produkte – auch wenn die Läden gerade zu haben“, fordert Zadra zum lokalen Einkaufen auf.​

Neue Vertriebskanäle für regionale Betriebe

„Viele Betriebe, die bisher keine Erfahrung mit Online-Handel und Zustellservice haben, suchen jetzt dringend alternative Vertriebskanäle und brauchen professionelle Unterstützung in der Umsetzung“, regt Christoph Hiebl, Landessprecher der Grünen Wirtschaft, die Wirtschaftskammer an, den Händler*innen hier verstärkt mit Know-How zur Seite zu stehen. Es brauche jetzt alle Anstrengungen und kurzfristige, unbürokratische Lösungen, um kleinen Geschäften durch die Krise zu helfen.