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am 13. März

Fachkräftemangel braucht gemeinsame Lösung!

Sandra Schoch - Grüne fordern Unterstützung für die Vorarlberger Wirtschaft

„Die neuen Erkenntnisse der heute präsentierten Studie zeigen, wie wichtig es ist Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel zu setzen!“, reagiert die Grüne Wirtschafts- und Sozialsprecherin Sandra Schoch auf die österreichweite Studie des Beratungsunternehmens EY. „Es ist daher äußerst bedauerlich, dass die ÖVP und FPÖ unsere Grüne Initiative gegen den Fachkräftemangel „Chancen für Asylsuchende – Rückenwind für die Wirtschaft“ abgelehnt haben“, kritisiert Schoch.

Die Grünen wollen mit dem Chancenmodell, dass Asylsuchende uneingeschränkten Zugang zu Arbeitsbereichen, bei denen dringender Bedarf besteht, bekommen. Auch sollen asylsuchende Menschen im Inland einen Antrag auf die rot-weiß-rot-Karte stellen können. „Außerdem sollen Asylsuchende eine dreijährige Lehre in Mangelberufen machen können und nach der Ausbildung weitere zwei Jahre im Land arbeiten dürfen!“, fordert Schoch.

Auch das Vorarlberger Wirtschaftsparlament habe einstimmig gefordert, dass Asylsuchende Perspektiven am Arbeitsmarkt erhalten, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. „Die Probleme sind für die Unternehmen real. Je länger es dafür keine Lösung gibt, desto größer ist der Schaden für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg!“, betont Schoch.

Vorarlbergs mittelständische Unternehmen seien nämlich am stärksten vom Fachkräftemangel betroffen. „Angesichts dieser prekären Situation, sollten alle Parteien in Vorarlberg an einem Strang ziehen und eine pragmatische, wirtschafts- und menschenfreundliche Lösung wie unser Grünes Chancenmodell unterstützen!“, schließt Schoch.