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am 4. Mai

Grüne kritisieren Rauch-Betriebserweiterung in der Grünzone

Adi Gross - Gross fordert Prüfung von alternativen Standorten

Die Grünen stehen der geplanten Betriebserweiterung des Fruchtsaftherstellers Rauch kritisch gegenüber. „Eine Aushöhlung der Landesgrünzone in der Größenordnung von sechs Hektar wäre sehr schmerzlich. Wir verlieren wertvollen fruchtbaren Boden im Ausmaß von rund acht Fußballfeldern“, bedauert der Grüne Klubobmann Adi Gross.

Zwar mache es einen Unterschied, ob ein Unternehmen neu in die Grünzone gesetzt wird – wie dies beispielsweise bei Ölz in Weiler der Fall gewesen wäre –  oder ob ein bestehender Standort erweitert wird. Trotzdem sei ein derartiger Eingriff in wertvolle Grünflächen schwerwiegend.

Gross fordert, dass alternative Standorte für die Betriebserweiterung geprüft werden. „Wir haben in Vorarlberg ausreichend als Betriebsgebiet gewidmete Flächen“, betont Gross. 

Details zu den Plänen seien derzeit noch nicht bekannt. „Sobald alle Projektunterlagen auf dem Tisch sind, werden wir diese sorgfältig prüfen", schließt Gross.