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am 18. September

Grüne pochen auf 1.750 Euro Mindestlohn

- Senkung der Sozialabgaben, um untere Einkommen zu entlasten

„Mehr als zwei Drittel der VorarlbergerInnen verdienen weniger als 30.000 Euro brutto im Jahr. Jede/r fünfte sogar weniger als 10.000. Das ist kein Einkommen zum Auskommen. Wir Grüne bekräftigen: Es braucht einen gesetzlichen Mindestlohn von 1.750 Euro brutto im Monat“, reagiert Vorarlbergs Grüner Spitzenkandidat, Nationalratsabgeordneter Harald Walser, auf die aktuelle Lohn- und Einkommensstatistik der Statistik Austria.

Demnach liegt das Bruttojahreseinkommen für 71,8 Prozent der VorarlbergerInnen bei weniger als 30.000 Euro brutto im Jahr. 21,6 Prozent verdient weniger als 10.000 Euro brutto im Jahr. „Die Einkommen müssen fairer verteilt werden. Dafür fordern wir Grüne eine Senkung der Sozialabgaben. Dann hätten diejenigen, die weniger verdienen, zu Monatsende mehr Geld im Börsel“, so Walser.

Die neue Statistik zeige außerdem den Handlungsbedarf bei den Lohnunterschieden zwischen Frauen und Männern auf. „Vor allem Frauen sind von der schlechten Entlohnung betroffen. Umgekehrt gibt es vergleichsweise wenige Frauen, die zu den Spitzenverdienerinnen gehören. Wir Grüne fordern endlich gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Der Mindestlohn von 1.750 Euro ist ein wichtiger Schritt dafür, denn davon würden viele Frauen in derzeit schlecht bezahlten Berufen profitieren“, schließt Walser.​