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am 14. März

Schlechter Dienst am Wirtschaftsstandort

Sandra Schoch - Grüne fordern IV-Ohneberg zu konstruktiver Diskussion auf

"Der Wirtschaftsstandort Vorarlberg muss langfristig sicher und attraktiv bleiben", nimmt die grüne Wirtschaftssprecherin Sandra Schoch in der Debatte über den Interessenausgleich zwischen Natur und Wirtschaft Stellung. Neben den kurzfristigen Interessen einzelner Unternehmen gelte es auch, unseren Lebensraum für unsere Kinder und Enkel zu erhalten.

Die Beurteilung von Nutzungskonflikten müsse jeweils beide Seiten sorgfältig betrachten und abwägen. "Wir alle, ob UnternehmerInnen oder ArbeitnehmerInnen, müssen sicherstellen, dass nachfolgenden Generation noch Grund und Boden zur Verfügung steht. Auch in 50 Jahren müssen Betriebe angesiedelt werden", so die grüne Abgeordnete.

Ein haushälterischer, sparsamer und vorsorglicher Umgang mit der Ressource Boden sei auch im Interesse der Wirtschaft, ist Schoch überzeugt. "Die Abwägung des öffentlichen Interesses hat immer zwei Seiten und unterliegt nicht dem Interpretationsmonopol des Herrn Präsidenten."

Die Abgeordete wünscht sich mehr Sachlichkeit von Seiten des Industriellenvereinigungspräsidenten, der in seinen Stellungnahmen wie zuletzt beim Neujahrsempfang den Landschaftsschutz als wichtigen Standortfaktor gewürdigt hat.

"Präsident Ohneberg hat mehrfach angekündigt, sich für gemeindeübergreifende Betriebsgebiete einzusetzen. Ich würde mir von ihm einen stärkeren Einsatz in dieser standortentscheidenden Frage wünschen", so Schoch abschließend.