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am 3. August

Schwarz-blau züchtet Langzeitarbeitslosigkeit heran!

Sandra Schoch - Kaputtsparen des AMS trifft Vorarlbergs Projekte für den Wiedereinstig ins Berufsleben

Die Grüne Wirtschafts- und Sozialsprecherin Sandra Schoch kritisiert die von der schwarz-blauen Bundesregierung geplanten Kürzungen beim AMS, die Vorarlberg mit 12 Mio. Euro treffen. „Schwarz-blau verfestigt die Langzeitarbeitslosigkeit und nimmt zahlreichen Menschen die Chance, wieder ins Berufsleben einzusteigen“, so Schoch.

Zahlreiche Projekte der Aqua Mühle, von Kaplan Bonetti und von Integra, die Menschen dabei unterstützen, auch nach längerer Arbeitslosigkeit wieder am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, seien in Gefahr. „Diese Projekte auszuhungern ist wirtschafts- und sozialpolitischer Irrsinn mit massiven Folgen für die Betroffenen“, so Schoch.

Die Kürzungen seien nicht nur bedauerlich für die Betroffenen, sondern auch extrem kurzsichtig. „Gerade jetzt – in wirtschaftlich guten Zeiten - müssen wir von Langzeitarbeitslosigkeit betroffene Menschen dabei unterstützen, wieder in den Arbeitsmarkt einzusteigen. Es sollten intensive Nachqualifizierungsprogramme vorgenommen werden. Das ist der einzige nachhaltige Weg gegen Arbeitslosigkeit“, so Schoch.

Doppelt ärgerlich sei die Art und Weise, wie schwarz-blau im Zuge der Kürzungen agiert. „Schwarz-blau verweigert jegliche Zusammenarbeit mit dem AMS und lässt es völlig im Unklaren über die tatsächliche Höhe des AMS-Budgets, die Verwendung der Rücklagen und die Ausrichtung der Arbeitsmarktpolitik. Das ist eine Zumutung und zutiefst unprofessionell. Jedes Unternehmen muss planen, um Projekte in die Wege leiten zu können. Dafür braucht es klare Finanzierungszusagen“, so Schoch.

Schoch fordert die Bundesregierung auf, Verantwortung zu übernehmen und Klarheit zu schaffen. „Es ist höchste Zeit zu gestalten, anstatt zu verwalten und in der Warteposition zu verharren. Wenn schwarz-blau so weiter macht, züchtet sie Langzeitarbeitslosigkeit heran“, schließt Schoch.​