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am 11. Dezember 2018

Spurwechsel für Asylsuchende!

Daniel Zadra, Sandra Schoch - Grünes Chancenmodell unterstützt Mensch und Wirtschaft

„Wir brauchen einen Spurwechsel für besonders gut integrierte Asylsuchende mit Jobzusagen. Raus aus dem Asylverfahren und rein in ein Arbeitsverhältnis mit klaren Regeln und Vorgaben“, fordern Asylsprecher Daniel Zadra und Wirtschaftssprecherin Sandra Schoch in der heutigen Pressekonferenz der Grünen im Landtagsklub. „Landeshauptmann Wallner hat die rot-weiß-rot Karte selbst ins Spiel gebracht. Er ist nun in der Pflicht, sich für die gut integrierten Asylsuchenden mit Arbeitszusagen und die Vorarlberger Wirtschaft einzusetzen“, so Zadra, der sich auch auf das schwarz-grüne Regierungsübereinkommen bezieht. 

„Es ist völlig absurd und wirtschaftlich nicht nachvollziehbar, dass integrierte Menschen raus müssen, gleichzeitig aber heimische Unternehmen weltweit nach neuen Fachkräften suchen“, kritisiert Zadra die derzeitigen Regelungen bei der Vergabe der rot-weiß-rot Karte, dass Asylsuchende ohne Aufenthaltstitel die Karte nicht in Österreich beantragen können, sondern dafür in ihr Heimatland ausreisen müssen. „Das hat nichts mit verantwortungsvoller Integrations- und Wirtschaftspolitik zu tun. Die schwarz-blaue Bundesregierung grenzt damit bewusst eine Gruppe von Menschen aus!“, betont Schoch.

„Hunderte Lehrstellen sind unbesetzt, in Mangelberufen fehlen tausende Arbeitskräfte und bei Fachkräften gibt es einen globalen Wettbewerb um die besten Köpfe. Es ist wirtschaftspolitisch ein Gebot der Stunde zu schauen, welches Potential bereits im Land ist und dieses auszuschöpfen“, bringt es Schoch auf den Punkt. „Es braucht Maßnahmen für integrierte Flüchtlinge, die durch besonderes Können und Fleiß auffallen. Unser Grünes Chancenmodell bietet arbeitswilligen Asylsuchenden eine echte Perspektive am Arbeitsmarkt und hilft der Vorarlberger Wirtschaft!“, schließt Schoch.

Weitere Informationen finden Sie in der beigefügten PK-Unterlage und im beigefügten Antrag.​