gruene.at
Navigation:
am 30. Jänner

Grüne kämpfen weiter für menschliche Asylpolitik!

Adi Gross - LH Wallner soll sich bei der Regierung für den Vorarlberger Weg einsetzen

„LH Wallner und LR Gantner müssen sich klipp und klar bei der Bundesregierung für die Umsetzung der Landtagsbeschlüsse zum humanitären Bleiberecht und zur Lehre für Asylsuchende stark machen. Aufgeben gibt es hier nicht!“, appelliert Klubobmann Adi Gross in seiner heutigen Landtagsrede zur zweiten dringlichen Anfrage. „Tausende Menschen sind nicht damit einverstanden, wie die schwarz-blaue Bundesregierung mit geflüchteten Menschen umgeht. Diesen Menschen ist die Landes-ÖVP Antworten schuldig!“, so Gross.

Die Grünen fordern weiterhin Mitspracherechte für die Gemeinden und Behörden in Vorarlberg, wenn es um Entscheidungen von Abschiebungen geht. „BürgermeisterInnen, freiwillige HelferInnen und die Menschen vor Ort kämpfen unermüdlich dafür, dass das Zusammenleben in unseren Gemeinden funktioniert. Ihre Arbeit wird von Innenminister Kickl unter Zustimmung der Kurz-ÖVP mit Füßen getreten!“, echauffiert sich Gross.

Vorarlberg habe Wege aufgezeigt, wie ein menschlicher Umgang miteinander funktionieren könne. „Es darf nicht sein, dass Menschen, die sich über Jahre in die Gemeinde integriert haben, unsere Sprache gelernt haben und dringend am Arbeitsmarkt gebraucht werden, wie Verbrecher abgeschoben werden!“, betont Gross.

Die Grünen würden deshalb weiter für menschliche und pragmatische Lösungen in der Asylpolitik kämpfen. „Wir haben ein Chancenmodell präsentiert, das gut integrierten Asylsuchenden eine echte Perspektive am Arbeitsmarkt bietet und der Vorarlberger Wirtschaft beim Fachkräftemangel hilft“, so Gross weiter. Asylsuchende Menschen sollen außerdem wieder eine Lehre in Mangelberufen absolvieren können.

Gemeinsam mit einer immer breiter werdenden Allianz aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Kirche und Politik wollen die Grünen den Vorarlberger Weg der Menschlichkeit und Vernunft weitergehen. „Wir Grüne zeigen weiterhin Kämpferherz und setzen uns für ein menschliches Miteinander in Vorarlberg ein!“, schließt Gross.​