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am 29. Mai

Grüne fordern Offensive für leistbares Wohnen!

Nina Tomaselli - Für viele VorarlbergerInnen geht es sich nicht mehr aus

„Viele Vorarlberger und Vorarlbergerinnen müssen mittlerweile fast die Hälfte ihres Einkommens für Wohnraum ausgeben. Das ist zu viel!“, begründet die Grüne Wohnbausprecherin Nina Tomaselli einen neuen Antrag, mit dem die Grünen die Vorarlberger Landesregierung auffordern, eine Offensive für leistbares Wohnen zu starten.

Für immer mehr Menschen in Vorarlberg sei Wohnen aufgrund der hohen Miet- und Grundstückspreise nicht mehr leistbar und werde dadurch verschärft, dass es zu wenige gemeinnützige Wohnungen gebe. „Das wollen wir ändern und den gemeinnützigen Wohnbau durch die Offensive bis 2035 verdoppeln!“, fordert Tomaselli.

Es sei notwendig den Wohnungs-Leerstand bis 2030 zu halbieren und Low-Budget als oberstes Prinzip der Wohnbauförderung zu integrieren. „Wohnen soll maximal ein Drittel des Haushaltseinkommens ausmachen. Nur so können wir einen gleichberechtigten Zugang für alle VorarlbergerInnen zu leistbaren und lebenswerten Wohnraum sicherstellen!“, betont Tomaselli.

Fest stehe, der freie Markt könne die Probleme am Wohnungsmarkt nicht beheben. „Die Situation am Immobilienmarkt hat sich aufgrund des Spekulationskarussels verschärft. Wir müssen jetzt politisch eingreifen und optimale Wohnberatung, faire Vergaben und einheitliche Wohnbeihilfestandards gewährleisten!“, so Tomaselli.

Die Bundesregierung müsse zudem eine Mietrechtsreform vollziehen. „Wir brauchen ein faires, ökologisches und transparentes Mietrecht!“, ist Tomaselli überzeugt. Denn wenn sich immer mehr Menschen das Grundbedürfnis Wohnen nicht mehr leisten können, wachse die Unzufriedenheit. „Zu hohe Wohnkosten gefährden auch den sozialen Frieden. Das dürfen wir nicht zulassen und müssen Wohnen wieder für alle leistbar machen!“, schließt Tomaselli.

Weitere Informationen finden Sie in der Downloadbox.