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am 18. Mai

Marktgläubigkeit rettet den Wohnungsmarkt nicht!

Nina Tomaselli - Grüne kritisieren Eigentümervereinigung

„Seit Jahren fordert die Vorarlberger Eigentümervereinigung weitgehende Liberalisierung des Wohnungs- und Mietmarktes. Dabei ist gerade diese Strategie - neben dem mangelhaft ausgebauten gemeinnützigen Sektor - hauptverantwortlich dafür, dass Vorarlberg die höchsten Wohnkosten in Österreich hat“, kommentiert die grüne Wohnbausprecherin LAbg. Nina Tomaselli die heutigen Aussagen der Vorarlberger Eigentümervereinigung (VEV).

Die Abgeordnete verweist dabei auf Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser, der am Montag bei der Veranstaltung der Grünen Wirtschaft mit dem Titel „Wie viel Raum braucht die Wirtschaft?“ festgestellt hat, dass wir es in Vorarlberg mit einem Marktversagen am Wohnungs- und Grundstücksmarkt zu tun haben. „Wo der Markt versagt, muss die Politik steuernd eingreifen. Zuzuschauen aus einer falsch verstandenen Marktgläubigkeit ist geradezu fahrlässig.“ Deshalb begrüße man seitens der Grünen die Initiative vauIhochIdrei besonders.

Tomaselli verweist abschließend darauf, dass im bundesweiten und im internationalen Vergleich jene Regionen leistbare Wohnungs- und Grundstückspreise haben, bei welchen seitens der Politik steuernd in den Markt eingegriffen wird. „Südtirol ist ein Paradebeispiel dafür, wie mit maßvoller Raumplanung leistbarer Wohnraum für Generationen gesichert werden kann. Das ist auch unser Ziel für Vorarlberg“.