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am 12. November

Raus aus der Wohnkostenkrise!

Nina Tomaselli - Einfache und treffsichere Wohnbeihilfe

„Die Wohnbeihilfe macht nur Sinn, wenn sie sozial treffsicher ist. Wir brauchen ein neues und faires System, sodass den Menschen wieder mehr Geld in der Tasche bleibt“, fordert die Grüne Wohnbausprecherin Nina Tomaselli bei der heutigen Pressekonferenz. Die Wohnbeihilfe in Vorarlberg habe das ursprüngliche Ziel einer sozial treffsicheren Unterstützung für arbeitende Menschen aus den Augen verloren. Die Richtlinie der Wohnbeihilfe sei zu kompliziert und erzeuge einen massiven Verwaltungsaufwand.

„Die derzeitigen Regelungen zur ortsüblichen Miete, Quadratmeterbeihilfe und Haushaltszusammensetzung sind absurd. Die Marktpreise spiegeln nicht das wider, was die ortsüblichen Preise vorgeben – kein Mensch kennt sich damit aus“, kritisiert Tomaselli das aktuelle Wohbeihilfemodell. „Ausschlaggebend für eine treffsichere Wohnbeihilfe ist die soziale Situation der Betroffenen und nicht die Wohnungsgröße“, führt Tomaselli weiter aus.

Das Grüne Wohnbeihilfemodell unterstütze Personen mit mittleren und niedrigen Einkommen optimal mithilfe einer Pauschale und klaren Regelungen. „Nach dem derzeitigen Modell, bekommt eine fünfköpfige Familie mit einem Einkommen von rund 1.900 Euro, Wohnbeihilfe von rund 550 Euro im Monat. Nach unserem Modell hat sie rund 100 Euro mehr zur Verfügung“, erläutert Tomaselli das Konzept anhand eines Beispiels.  

Auf neue Arbeitszeitmodelle werde reagiert, indem auch Teilzeitbeschäftigte Unterstützung erhalten sollen. „Das Leben und Wohnen in Vorarlberg muss für alle bezahlbar sein und die Wohnbeihilfe vor allem denjenigen zur Verfügung stehen, die sie brauchen“, schließt Tomaselli.

Weitere Informationen finden Sie in den beigefügten Unterlagen der Pressekonferenz.

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