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am 2. April

Wohnen ist ein Grundrecht. Das gilt umso mehr in Krisenzeiten!

Nina Tomaselli - Auch bei Mietrückständen darf niemand vor die Tür gesetzt werden

„Wir lassen es nicht zu, dass MieterInnen aufgrund der Coronakrise vor die Tür gesetzt werden“, stellt die grüne Wohnbausprecherin und Nationalratsabgeordnete Nina Tomaselli klar. „Job- und Einkommensverluste heißt für viele MieterInnen auch Furcht vor dem Wohnungsverlust. Diese Sorge können wir ihnen mit dem am Freitag zu beschließenden Corona-MieterInnen-Hilfspaket nehmen“, freut sich Tomaselli. Die neuen Regelungen für die Mietverhältnisse sind Teil des COVID 3-Maßnahmenpaket.

Die Maßnahmen im Überblick:

  • Wenn MieterInnen aufgrund der Corona-Einschränkungen zwischen 1. April und 30. Juni Schwierigkeiten haben, ihre Miete zu zahlen, so ist das kein Kündigungsgrund. Die VermieterInnen dürfen den Mietvertrag nicht kündigen. Die MieterInnen haben dann in Ruhe Zeit, die Mietrückstände an die VermieterInnen zurückzuzahlen. Die Kautionen dürfen nicht von den VermieterInnen herangezogen werden, um die Rückstände auszugleichen.
  • Keine Delogierungen mehr! Räumungsexekutionen werden auf Antrag der MieterInnen für 3 Monate aufgeschoben. Das gibt den MieterInnen Zeit, eine neue Unterkunft zu finden.
  • Für Mietverhältnisse, die während der Corona-Krise enden, kann einvernehmlich zwischen MieterInnen und VermieterInnen eine Verlängerung vereinbart werden.

„Wir wollen damit all jenen helfen, die besonders von der Corona-Krise betroffen sind: Geringbezahlte, Familien und Alleinerziehenden. Gerade die Schwächsten müssen in dieser harten Zeit besonders beschützt werden“, so Tomaselli abschließend.