gruene.at
Navigation:
am 19. Juni

Bildungsreform: „Historischer Durchbruch geschafft – die Arbeit für eine bessere Schule geht weiter“

Daniel Zadra, Johannes Rauch - LR Rauch und LAbg. Zadra freuen sich über Ermöglichung einer landesweiten gemeinsamen Schule

„Mit dem Fallen der 15-Prozent-Hürde pro Bundesland ist die landesweite Umsetzung einer neuen, besseren Schule mit mehr Chancengerechtigkeit und mehr Leistungsfähigkeit in Zukunft nun möglich. Die Hartnäckigkeit von uns Grünen hat sich gelohnt, ein historischer Durchbruch ist geschafft“, begrüßen der Vorarlberger Grüne Landessprecher Landesrat Johannes Rauch und der grüne Bildungssprecher LAbg. Daniel Zadra das Verhandlungsergebnis der Bildungsreform.

„Die Umsetzung der wissenschaftlich fundierten und politisch über alle Fraktionen unterstützten Modellregion der Schule der Zehn- bis 14-Jährigen ist möglich. Vorarlberg wird weiterhin die nötigen Vorarbeiten leisten und bereitet sich auf die Bildungsrevolution aus dem Westen vor. Nun geht es darum, den nötigen Veränderungsprozess Schritt für Schritt aktiv zu gestalten,“ freuen sich Rauch und Zadra auf die zukünftigen Herausforderungen.

Chancengerechtigkeit und mehr Leistung für alle Kinder

„Der Weg ist noch lange, aber eines ist sicher: Vorarlberg nutzt die Chance ein modernes und zukunftsorientiertes Bildungssystems zu bekommen. Wir brauchen eine Schule, die allen Kindern Chancengerechtigkeit ermöglicht – egal welchen Hintergrund sie haben, und gleichzeitig auf Leistung setzt. Eine Schule, die Talente erkennt und diese fördert“, erklärt Zadra.

Das gesamte Projekt basiert auf den rund 19.700 im Rahmen des Forschungsprojekts befragten Personen, darunter Eltern, LehrerInnen und SchülerInnen. „Weiterhin werden wir auf die wissenschaftliche Begleitung und die hohe Praxisbezogenheit der weiteren Schritte setzen. Immer das Ziel vor Augen: mehr Chancengerechtigkeit und mehr Leistung“, führt Zadra aus.

Aktive Einbeziehung der Eltern und LehrerInnen ist für Erfolg Voraussetzung – ÖVP ist gefordert

Gleichzeitig sei die gesetzliche Ermöglichung erst der Anfang, und es muss noch viel Überzeugungsarbeit geleistet werden. „Wir müssen unter Beweis stellen, dass wir eine bessere Schule für alle Kinder gestalten werden. In diesen Prozess müssen natürlich Erziehungsberechtigte und LehrerInnen einbezogen werden. Ohne sie kann das Projekt nicht gelingen. Nun wird es darum gehen, dass wir aktiv an den Schulen arbeiten, Schritt für Schritt Vertrauen schaffen und die Vorteile für die Kinder und LehrerInnen unter Beweis stellen. Hier ist auch die Landes-ÖVP, allen voran LH Markus Wallner und LR Bernadette Mennel gefordert, die eine Umstellung zu einer gemeinsamen Schule aktiv vertreten“, so Rauch und Zadra.

Dank an das Verhandlungsteam und WegbereiterInnen

„Ganz herzlich möchten wir uns bei all jenen bedanken, die uns auf diesem jahrelangen Weg begleitet haben und weiterhin begleiten werden. Dank gilt unserem Verhandlungsteam, allen voran Nationalratsabgeordnetem Harald Walser, der langjährigen Bildungssprecherin und jetzigen Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker, der ARGE gemeinsamen Schule, der wissenschaftlichen Vorarbeit rund um Frau Vizerektorin Gabriele Böheim-Galehr, der Bildungsexpertin Mag.a Claudia Niedermaier und vielen mehr“, führen Rauch und Zadra aus.

Gemeinsamer Erfolg der schwarz-grünen Landesregierung

„Eine Modellregion der Schule der Zehn- bis 14-Jährigen für ganz Vorarlberg ist nun rechtlich möglich. Die nun getroffene Regelung ist ein Kompromiss und muss als dieser bewertet werden. Nun geht es darum die Arbeit für eine bessere gemeinsame Schule der Zehn- bis 14-Jährigen beherzt weiterzuführen“, so Rauch abschließend.​