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am 2. März

Das Beste für die Kleinsten

Nadine Kasper - Kasper fordert gesundes Essen in Bildungseinrichtungen auch im Bezirk Bludenz

Nur das Beste für unsere Kinder – damit das auch auf das Essen in Bildungseinrichtungen zutrifft, hat das Land verpflichtende Quoten beschlossen: Bis 2025 müssen 50 Prozent der in Großküchen von Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen verwendeten Lebensmittel aus Vorarlberg kommen und mindestens 30 Prozent Bio sein. „Während einige Gemeinden im Bezirk Bludenz zukunftsträchtige Verpflegungskonzepte entwickeln, um gesundes Essen auf den Mittagstisch zu bringen, sieht es in manchen Einrichtungen mager aus“, ortet Kasper Handlungsbedarf. Eine Anfrage an die zuständige Landesrätin Barbara Schöbi-Fink hinsichtlich der Bedürfnisse und Pläne soll nun Schwung in die Sache bringen.  

Wichtig sei eine Bedarfserhebung, um bei dem von der Landesstatthalterin angekündigten Ausbau der Ganztagesschulen gleich die nötigen Kapazitäten einzuplanen, so Kasper: „Um die Ziele zu erreichen, müssen wir wissen, wie viele Mahlzeiten wir jetzt und in naher Zukunft brauchen werden, welche Lieferant:innen es gibt, in welchen Einrichtungen warme Mahlzeiten angeboten werden, welche Möglichkeiten die Einrichtungen haben, um das Essen frisch zu kochen, aufzuwärmen oder warm zu halten.“

Gesunde Ernährung als Grundstein für eine gute Zukunft

Immer mehr Menschen in Österreich leiden an Übergewicht, häufig sind auch schon Kinder betroffen. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken sind ausreichend Bewegung und gesunde, ausgewogene Verpflegung in den Kinderbetreuungseinrichtungen, Kindergärten und Schulen notwendig. Beides trägt wesentlich zur Gesundheit, dem Wohlbefinden und der Entwicklung der Kinder bei. „Für viele Kinder ist das Mittagessen in der Schule die einzige warme Mahlzeit am Tag. Sorgen wir dafür, dass unsere Kinder nur das Beste bekommen – auch auf den Teller“, so Kasper abschließend.​