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am 5. Juni

Grüne rufen Klimanotstand aus!

Daniel Zadra - Landesregierung muss Appelle der Klimaaktivisti*innen ernst nehmen

„Hitzewellen, ungewöhnliche Kälteperioden, Starkregen und Murenabgänge – die Klimakrise ist auch bei uns, in Vorarlberg, längst angekommen. Wir müssen nun endlich auf unsere zukünftige Generation hören und die Forderungen der Jugend ernst nehmen!“, appelliert der Grüne Landtagsabgeordnete Daniel Zadra und fordert im heute eingebrachten Antrag der Grünen die Vorarlberger Landesregierung auf, den Klimanotstand auszurufen.

Die Eindämmung der Klimakrise müsse mit höchster Priorität behandelt werden. „Wir brauchen zielführende Gegenmaßnahmen, die den Ausstoß von Treibhausgasen schnell und massiv reduzieren und müssen den Menschen Alternativen zu fossilen Energiesystemen anbieten!“, fordert Zadra.

Alle neuen Gesetze und Aktivitäten des Landes sollen auf ihre Auswirkungen auf das Klima überprüft werden. „Wir müssen unsere Anstrengungen zur Energieautonomie in Vorarlberg verstärken und eine detaillierte Gesamtstrategie für die nächsten zehn Jahre entwickeln, um die Pariser Klimaschutzziele überhaupt noch zu erreichen!“, so Zadra.

Der Begriff „Klimanotstand“ sei dafür symbolisch und als verbindliche politische Prioritätensetzung zu verstehen. „Die Klimaaktivist*innen fordern uns zu Recht auf, ihren Appell in den Landtag zu bringen und all unsere politischen Handlungen im Hinblick auf die Klimakrise auf den Prüfstand zu stellen!“, begründet Zadra den Grünen Antrag.

Denn die drastischen Veränderungen im Weltklima seien nachweislich menschengemacht. „Wir sind die erste Generation, die die Folgen der Klimakatastrophe spürt, und die letzte, die noch etwas dagegen tun kann – handeln wir deshalb konsequent!“, schließt Zadra.

Weitere Informationen finden Sie in der Downloadbox.​

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