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am 11. November

Millionen für die Land­wirt­schaft

Daniel Zadra - Zadra: Wie wird die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) in Vorarlberg ausgestaltet?

„Die Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik hat enorme Auswirkungen auf jede bäuerliche Familie, für unsere Umwelt, das Klima und für uns alle, denn die Ergebnisse landen jeden Tag auf unserem Teller“, betont Daniel Zadra, Klubobmann und Landwirtschaftssprecher der Grünen die Wichtigkeit der nationalen und regionalen Strategie für die GAP.

Angesichts der Ziele des Green Deals und der „Farm to Fork“-Strategie der EU sowie Österreichs eigenen Ansprüchen auf Klimaneutralität und nachhaltige Landwirtschaft greife die GAP an vielen Stellen zu kurz. Die neue GAP-Strategie für Österreich und Vorarlberg müsse in kurzer Zeit fertiggestellt werden und gelte dann bis 2027. „Dabei geht es um viele Millionen, auch für Vorarlbergs Landwirtschaft“, so Zadra. Insgesamt ist im Rahmen der gemeinsamen Agrarpolitik ein Budget von rund 365 Milliarden Euro vorgesehen.

Anfrage: Vorarlbergs GAP-Strategie

In einer Anfrage an den zuständigen Landesrat Christian Gantner will Zadra Vorarlbergs Strategie zur Verteilung der Landwirtschaftsförderungen durch EU, Bund und Land, die inhaltlichen Schwerpunkte und geplanten Maßnahmen zum Naturschutz sowie zur Erhöhung des Bio-Anteils ermitteln.

„Wir müssen in Vorarlberg dafür sorgen, dass die Gelder direkt bei den Bäuerinnen und Bauern ankommen, dass Wasser, Luft, Boden und Artenvielfalt geschützt und mehr gesunde Bio-Lebensmittel in Vorarlberg produziert werden“, schließt Zadra.