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am 14. März

Simon Vetter EU-Kandidat aus Vorarlberg

- Eine mutige Stimme für Europa

Landessprecher und Landesrat Johannes Rauch präsentierte bei der heutigen Pressekonferenz den Vorarlberger Kandidaten der Grünen für die EU-Wahl. Simon Vetter, Bio-Bauer und Unternehmer aus Lustenau, stellt sich am 16.03.2019 beim Bundeskongress der Grünen in Wien der Wahl. Vetter will Vorarlberg als Modellregion für eine ökologische Landwirtschaft und saubere Lebensmittel in Europa etablieren.

„Vorarlberg ist heute schon Vorreiter in Architektur, ökologischem Bauen und ist dafür weit über die eigenen Grenzen bekannt. Ich bin überzeugt davon, dass wir im Bereich Landwirtschaft und Ernährung das auch schaffen können. Es ist eine Chance für Vorarlberg, wenn wir eine Modellregion für ökologische Landwirtschaft und saubere Lebensmittel in Europa werden. Das ist eine Chance für die heimische Landwirtschaft. Das kann der Vorarlberger Weg in Europa und für Europa sein. Damit wir das schaffen, braucht es ein starkes Miteinander, einen Zusammenhalt und ein Zusammenspiel zwischen Bauern, Konsumenten und Handel,“ begründet Vetter sein Engagement für die EU-Wahl.

Für Vetter ist 2019 ein Jahr der Richtungsentscheidungen – in Vorarlberg und in der EU. Er selber stehe für den erfolgreichen Vorarlberger Weg der Menschlichkeit, der Vernunft und einer sauberen Landwirtschaft. „Nur ein geeintes Europa, das Zusammenhalt lebt und sich nicht spalten lässt, ist zukunftsfähig. Grenzbalken und Stacheldraht werden die Zukunft nicht bewältigen können. Wir brauchen die EU und die EU braucht uns. Da müssen wir zusammenstehen und zusammenarbeiten. Auf dem Vetterhof arbeiten fünfzehn Mitarbeiter aus sechs Nationen. Das ist die Zukunft,“ so Vetter.

Landwirtschaft und gesunde Ernährung benennt Vetter als die zentralen Beweggründe für seine Kandidatur. „Dem Klimawandel ist es herzlich egal, wo wir auf der Landkarte Grenzen gezeichnet haben. Als Landwirt bin ich täglich mit den Auswirkungen konfrontiert. Immer weniger Insekten, die meine Pflanzen bestäuben. Immer mehr Wetterextreme. Ich will nicht länger zuschauen, ich will handeln und zwar jetzt,“ schließt Vetter.

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