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am 17. Oktober

Aufholbedarf bei Essensqualität für Schul- und Kindergartenkinder

Daniel Zadra - Grüne pochen auf Koordinationsstelle zwischen Landwirtschaft, Gastronomie und Tourismus

„Kinder, die in Schulen und Kindergärten ihr Mittagesessen einnehmen, haben Anspruch auf gutes und qualitativ hochwertiges Essen. Das heißt: Bio ohne Ackergifte, möglichst aus der Region“, nimmt der grüne Bildungs- und Landwirtschaftssprecher Daniel Zadra zum heute veröffentlichten Greenpeace-Ranking Stellung, nach dem Vorarlberg hinsichtlich der Essensqualität für Schul- und Kindergartenkinder schlecht abschneidet. „Insbesondere in Dornbirn gibt es kaum biologische Kost und zu wenig Gemüse“, führt Zadra aus.

Umso wichtiger sei für Zadra die vom Naturschutzrat geforderte unabhängige Stelle, die Landwirtschaft, Gastronomie und Tourismus koordiniert. Landesrat Gantner sei aufgerufen, diese rasch umzusetzen und mit den Gemeinden abzustimmen. „Wenn unsere LandwirtInnen besser mit Schulen und Kindergärten vernetzt werden, bedeutet das nicht nur besseres Essen für unsere Kinder, es ist auch eine Chance für unsere LandwirtInnen“, so Zadra.

Die Kriterien „mehr bio, mehr regional und weniger, dafür dann besseres Fleisch“ seien auch  in der Vorarlberger Landwirtschaftsstrategie abgebildet. Dafür müsse Vorarlbergs Landwirtschaft neu gedacht werden. „Wir Grüne wollen, dass unsere LandwirtInnen die besten Produkte produzieren können. Das Land und die Gemeinden haben sie dabei zu unterstützen“, schließt Zadra.​