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am 7. Jänner

Corona-Mutationen erfordern Neubewertung

Daniel Zadra - Zadra: Neue Entwicklungen machen verstärkte Schutzkonzepte in Bildungseinrichtungen notwendig

„Die derzeitige Lage und die geplanten Schutzmaßnahmen müssen aufgrund der neuen Mutationen des Coronavirus, auch hier im Land, neu bewertet werden. Aktuelle Daten hinsichtlich der Mutation B 1.1.7 und einer weiteren Virus-Mutation in Südafrika sind besorgniserregend“, nimmt der Grüne Klubobmann Daniel Zadra Stellung zu aktuellen Entwicklungen, „Die Mutationen des Coronavirus sind leichter übertragbar und damit Träger für eine noch schnellere Ausbreitung des Virus.“

Auch die neu erschienenen Studien zur Rolle von Kindern und Jugendlichen im Infektionsgeschehen seien leider ernüchternd. Die ursprüngliche Annahme, dass Kinder kaum eine Rolle bei der Übertragung spielen, sei mit dem derzeitigen Stand der Forschung nicht mehr vereinbar, so Zadra: „Wir müssen auf die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse reagieren, Schutzkonzepte Bildungseinrichtungen nochmals verstärken und Testungen für pädagogisches Personal und Kinder massiv ausweiten.“

Man müsse die sich verändernden Corona-Entwicklungen in alle Entscheidungen miteinbeziehen und wenn nötig nachjustieren. Denn wenn sich die Mutationen erstmals im Land breit gemacht hätten, dann sei es zu spät, appelliert der Grüne Klubobmann. „Wir bieten in Vorarlberg nun ab 18. Jänner sieben permanente Testzentren an, die in Folge auch als Impflokale dienen werden. Ich hoffe, dass möglichst alle Menschen in Vorarlberg von diesem kostenlosen Angebot Gebrauch machen und wir damit einen Vorsprung im Wettlauf zwischen Mutation und Impfung herausholen“, schließt Zadra.