gruene.at
Navigation:
am 19. Mai

Grüne unterstützen „March against Monsanto, TTIP & Fracking“

Adi Gross - Setzen wir ein Zeichen für ein gutes und faires Leben für alle

Die Grünen unterstützen den morgen, 20. Mai, stattfindenden „March against Monsanto, TTIP & Fracking“. „Wir Grüne wollen fairen Handel statt ungezügelten Freihandel. Wir wollen keine Abhängigkeit von Interessen weniger Konzerne, sondern einen fairen Austausch auf Basis sozialer, ökologischer und solidarischer Nachhaltigkeit“, so Grünen-Klubobmann Adi Gross.

Gross ruft alle BürgerInnen auf, an der Demonstration teilzunehmen. „Setzen wir ein starkes Zeichen für ein gutes und faires Leben für alle. Gerade heute, da Nationalismen und Abschottung zunehmen, ist es wichtig für eine weltoffene und solidarische Haltung auf die Straße zu gehen“, so Gross.

Der Zugang zu Ressourcen, Vermögen und Einkommen sei heute extrem ungleich verteilt. Das gehe auf Kosten von Mensch und Umwelt. „Das müsste nicht sein. Denn tatsächlich ist genug für alle da. Niemand auf der Welt müsste hungern, niemand bei uns müsste mit Minilöhnen abgespeist werden“, so Gross. Solange hingegen Profit- und Konzerninteressen die Spielregeln des Marktes dominieren, werde die ungerechte Verteilung der Ressourcen immer gravierender.

„Die Großkonzerne machen mit Patentierungen auf Pflanzen fette Geschäfte. Mit ihren Lizenzen kontrollieren sie die gesamte Lebensmittelkette. VerbraucherInnen und die in Abhängigkeit geratene LandwirtInnen zahlen die Zeche“, führt Gross aus.

Der Ressourcenraubbau westlicher Industriestaaten und die kriegerischen Konflikte um Rohstoffe in den arabischen und afrikanischen Ländern stürze die Länder in eine Krise und mache es unmöglich, in diesen Gebieten (über)leben zu können. Die klare Folge sei, dass Menschen flüchten müssen. Der Klimawandel tue sein übriges und erschwere zusätzlich die Lebensbedingungen in diesen Ländern. „Wir Grüne sagen daher: Raus aus fossilen Energieträgern! Sie schüren Konflikte, rauben Menschen ihre Lebensgrundlagen und zerstören die Umwelt“, schließt Gross.