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am 25. April 2018

Nationalistische Praktiken in Moscheen sind nicht zu tolerieren!

Vahide Aydın - Aydin fordert Aussprache zwischen Landesregierung und türkischen Vereinen

„Die in den Medien geschilderten türkisch-nationalistischen, militaristischen und verfassungswidrigen Praktiken mit Kindern in diversen Moscheen Österreichs, unter anderem in Hard, sind nicht zu tolerieren“, zeigt sich die Grüne Integrationssprecherin Vahide Aydin über die Vorfälle entsetzt.

„Die Vereine sind aufgerufen, die Kinder im Sinne des friedlichen Zusammenlebens zu erziehen und nicht für kriegsverherrlichende Rituale zu missbrauchen“, stellt Aydin unmissverständlich fest. Den türkisch-nationalisitischen Vereinen müsse klar sein, dass wir in einer vielfältigen Gesellschaft leben und das Miteinander gestärkt werden muss.

„Religionsfreiheit ist ein hohes Gut und in der Verfassung verankert. Wer jedoch glaubt, unter diesem Schutz militaristische, nationalistische oder verfassungswidrige Praktiken - noch dazu mit Kindern - ausüben zu können, dem sei gesagt, dass derartiges in Österreich nicht hingenommen wird. Wer Moscheen dafür missbraucht muss mit Konsequenzen rechnen“, so Aydin.

Die Grünen regen an, dass die Landesregierung die Vertreter der Moscheevereine und der türkisch-nationalistischen Vereine zu einer Aussprache einlädt, um dies direkt mit den Betroffenen unmissverständlich klären zu können. „Wir gehen davon aus, dass der Verfassungsschutz seine Aufgabe wahrnimmt, diese Vereine überprüft, und bei Verfassungswidrigkeit entsprechende Konsequenzen zieht“, schließt Aydin.​