gruene.at
Navigation:
am 23. Dezember 2020

LR Rauch: „Jugend braucht im Lockdown mehr als offene Skigebiete“

Johannes Rauch - Outdoor-Angebote für Entspannung und Beschäftigung prüfen

Zusätzliche Angebote für Kinder und Jugendliche während des bevorstehenden Lockdowns zu ermöglichen: Das fordert der Landessprecher der Vorarlberger Grünen, Landesrat Johannes Rauch. „Wir müssen alle Möglichkeiten prüfen, wie Jugendliche unter Einhaltung aller Vorsichtsmaßnahmen einen sinnvollen Ausgleich finden können“, betont Rauch. „Das muss auch in der anstehenden Verordnung der Länder berücksichtigt werden.“

„Kinder und Jugendliche leiden noch mehr unter den Einschränkungen durch die Corona-Maßnahmen als wir Erwachsene“, ist der Landesprecher der Vorarlberger Grünen, Johannes Rauch überzeugt. „Wochenlang keine Freunde zu treffen und seinen Hobbys nicht nachgehen zu können, ist für junge Menschen eine große psychische Belastung.“ 

Rauch begrüßt deshalb das Offenhalten der Skigebiete für Einheimische ausdrücklich: „Es ist klar, dass das für die Seilbahnen kein Geschäft sein kann. Ich halte diese Maßnahme aber für richtig, damit vor allem Kinder und Jugendliche beim Skifahren oder Snowboarden einen Ausgleich in der frischen Luft finden.“ Angesichts der strengen Sicherheitsvorkehrungen mit FFP2-Masken und ohne Verkauf von Essen und Getränken, sei Risiko minimal, meint Rauch.

Alternativen anbieten

Die anstehende Verordnung der Bundesländer darf sich aber nicht nur auf Regelungen für die Skilifte beschränken: „Die Verordnung muss so gefasst sein, dass sie breite Outdoor- Angebote unter strengen Sicherheitsvorkehrungen zulässt. Wir müssen schauen, was wir Jugendlichen anbieten können, ohne die Gesundheit zu gefährden.“ So müssen auch Eislaufplätze geöffnet bleiben, auch Skaterplätze werden im Winter von Jugendlichen frequentiert.

Der Präsenzunterricht an Schulen sowie Treffen von Kinder- und Jugendgruppen wieder zu ermöglichen, sobald es die Infektionszahlen zulassen, steht für die Grünen an erster Stelle, betont Rauch: „Das ist unsere Priorität Nummer 1.“