gruene.at
Navigation:
am 4. Mai

Klare Tierhaltungskennzeichnung - mehr Tierwohl!

Daniel Zadra - Grüne erfreut über parteiübergreifendes Bekenntnis zur regionalen, biologischen Landwirtschaft

Mit einem aktuellen, von den Grünen mit in die Wege geleiteten Allparteien-Antrag will der Vorarlberger Landtag gegen unnötiges und vermeidbares Tierleid durch lange Tiertransporte vorgehen. „Zentral dabei ist, dass künftig sowohl die Herkunfts- als auch die Haltungskennzeichnung verbessert werden soll. Denn das führt automatisch zu mehr Tierschutz“, berichtet der Grüne Landwirtschaftssprecher Daniel Zadra.

Menschen hätten ein Recht darauf zu erfahren, was sie kaufen, was sie essen, wie die Tiere gehalten werden und woher das Essen kommt. Das könne nur durch eine klare Kennzeichnung auf den Produkten sichergestellt werden. „Mit dieser Transparenz fördern wir aber auch das Tierwohl. Das zeigt das Beispiel der Eierkennzeichnung von 0 für Bio-Ei bis 3 für Käfighaltungs-Ei: Seither werden immer weniger Käfigeier gekauft“, so Zadra. 

Ein weiterer wichtiger Punkt, auf den die Grünen gepocht haben, ist die Ausweitung der Tierzuchtverordnung. „Hier soll nun der ökologische Gesamtzuchtwert der Tiere aufgenommen werden. Das heißt, es werden Gesundheitsaspekte der Tiere und die Fleischqualität stärker in den Fokus rücken“, führt Zadra aus. 

Erfreut zeigt sich Zadra über den erzielten Konsens, regionale – wenn möglich biologisch-regionale – Produkte der Vorarlberger Landwirtschaft mehr zu fördern. Dazu gehört eine neue Vermarktungsstrategie ebenso wie die stärkere Zusammenarbeit zwischen LandwirtInnen, Tourismus, Großküchen und Handel. 

Ein weitere wichtiger Hebel für die Grünen ist die Förderungspolitik. „Wer Landesförderungen bezieht, soll verstärkt auf regionale Produkte mit guten Haltungsbedingungen setzten. Möglichkeiten dazu sollen nun geprüft werden“, schließt Zadra.

Weitere Informationen finden Sie in der Downloadbox.​