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am 29. September

Grundsatzpapier soll Vorarlberg inklusiver machen

Vahide Aydın - Aydın: Vorarlberger Leitbild zur Inklusion ist ein Startschuss, dem jetzt Taten folgen müssen

„Mit diesem Leitbild halten wir jetzt ein breit getragenes Grundsatzpapier in den Händen. Es soll Richtlinie für unser Handeln und Denken sein, bei den Betroffenen spürbare Wirkung zeigen und inklusive Teilhabe für alle Menschen selbstverständlich werden lassen“, freut sich Vahide Aydın über die Zustimmung aller Parteien zu dem heute im Sozialpolitischen Ausschuss präsentierten Vorarlberger Leitbild zur Inklusion.

Positiv wertet die Grüne Inklusionssprecherin den breit angelegten Prozess, der erstmals alle Vorarlberger Akteur:innen im Feld der Inklusion zusammengebracht und eingebunden hat. Mehr als 300 Expert:innen – vom Fachbereich Chancengleichheit und dem Büro für Freiwilliges Engagement und Beteiligung des Landes, dem Gemeindeverband und der Bildungsdirektion über die Offene Jugendarbeit, Selbstvertreter:innen, Angehörige und Mitglieder des Monitoringausschusses – waren in die Erarbeitung des Leitbildes eingebunden und tragen dieses mit.

Grundsatzpapier braucht Maßnahmen und Indikatoren

Das Leitbild sei in erster Linie ein Rahmen, so Aydın, was jedoch noch fehle, seien konkrete Handlungsanleitungen und Instrumente: „Mit diesem Grundsatzpapier haben wir die Schienen gelegt und damit die Richtung vorgegeben – nicht mehr und nicht weniger. Jetzt gilt es, diesen Weg mit Maßnahmen und Indikatoren auszustatten und die Inklusive Region Vorarlberg so rasch wie möglich zu realisieren. Denn das haben sich die Betroffenen verdient und dafür setzen wir uns ein“, sieht Aydın in diesem Leitbild den Startschuss.

Vorarlberger Leitbild zur Inklusion