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am 3. Mai

Wiesflecker und Schellhorn: Weiterentwicklung der Pflege im Fokus bei Konferenz der Sozialreferent:innen

Katharina Wiesflecker - Vorrangig sind Maßnahmen zur Entlastung des Personals und der pflegenden Angehörigen

Auf Initiative und Einladung der Vorarlberger Landesrätin Katharina Wiesflecker fand eine Videokonferenz der Sozialreferentinnen und -referenten statt, um auszuloten, welche Schwerpunkte aus Sicht der Länder vorrangig bei einer Pflegereform gesetzt werden sollten. Grundlage dafür bildet der Endbericht der GÖG zur Taskforce Pflege, die vom ehemaligen Minister Rudolf Anschober eingesetzt wurde.

„Uns Grünen ist es ein wichtiges Anliegen, das an sich gute Betreuungs- und Pflegesystem in Österreich weiterzuentwickeln, damit wir für die Herausforderungen in den nächsten Jahren gut aufgestellt sind“, sagt dazu die grüne Landesrätin. Die Demographie und gesellschaftliche Veränderungen in Bezug auf Familienmodelle zeigen eindeutig einen Mehrbedarf an institutioneller Betreuung und Pflege. Dazu braucht es mehr Personal mit besseren Rahmenbedingungen. „Eine solche Reform kann nur gelingen, wenn wir die Länder mit ihren unterschiedlichen Systemen miteinbeziehen“, ist Wiesflecker überzeugt.

Für Heinrich Schellhorn, grünen Landeshauptmann-Stellvertreter in Salzburg, sind nach den Erfahrungen aus der Plattform Pflege in Salzburg besonders die Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen des Personals zentral. Ohne ausreichend qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können auch neue Angebote für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen nicht umgesetzt werden. „Wir wollen eine zukunftsfitte Pflege und Betreuung für alle Menschen in Österreich, deshalb danke ich BM Anschober für seine Initiative zur Pflegereform und Katharina Wiesflecker für ihr Bemühen hier auch die einzelnen Bundesländer auf einen gemeinsamen Weg zu bringen.“

Katharina Wiesflecker ergänzt: „Es braucht vor allem Maßnahmen einerseits zur Gewinnung von Personal, andererseits aber auch Entlastung und eine Verbesserung der Rahmenbedingungen.“ Gerade jetzt habe sich gezeigt, wie wichtig und unverzichtbar die Pflegekräfte seien, das müsse auch honoriert werden, so Wiesflecker weiter.