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am 23. April

Grüne Abgeordnete zeigen Diskriminierung die rote Karte

Sandra Schoch, Daniel Zadra, Eva Hammerer, Vahide Aydın - Antidiskriminierungsstelle und Aktionsplan für Gleichstellung von LGBTIQ+

„Hass und Ausgrenzung haben in unserer Gesellschaft keinen Platz. Wenn die Regenbogenfahne als Symbol für Vielfalt und Toleranz derart negative Reaktionen bis hin zu offenem Hass hervorruft, dann müssen wir in Vorarlberg nicht nur klar Stellung beziehen, sondern aktive Maßnahmen setzen“, zeigen die Grünen Landtagsabgeordneten Vahide Aydın, Eva Hammerer, Sandra Schoch und Daniel Zadra Diskriminierung jedweder Art die rote Karte.

„Mit unserem Antidiskriminierungs-Antrag stärken wir einerseits die Schutzmöglichkeiten von Betroffenen und forcieren andererseits Maßnahmen gegen Vorurteile und für eine offene Gesellschaft“, sind die Grünen Abgeordneten zufrieden, dass sie in intensiven Gesprächen mit dem Koalitionspartner nun einen umfangreichen Landtagsantrag vereinbaren konnten.

Aktionsplan für Gleichstellung von LGBTIQ+

„Die Regenbogenfahnen, die in ganz Vorarlberg wehen, haben eine enorme Symbolkraft. Diese wichtigen Zeichen der Solidarität müssen auch von konkreten politischen Maßnahmen begleitet werden“, hebt Landtagsvizepräsidentin Sandra Schoch den geplanten Aktionsplan für die Gleichstellung von LGBTIQ+-Personen auf Landesebene hervor. Dieser soll gemeinsam mit den Stakeholdern im Land erarbeitet werden und an die Gleichstellungsstrategie der EU anschließen und die Umsetzung in Vorarlberg vorantreiben.

Niederschwellige Anti-Diskriminierungsstelle

Zentrales Anliegen ist die Stärkung der Schutzmöglichkeiten von Menschen, die aufgrund von Alter, Behinderung, ethnischer Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, religiöser Zugehörigkeit oder sexueller Orientierung (LGBTIQ+) diskriminiert werden. „Es freut mich sehr, dass Vorarlberg sein Beratungsangebot zu einer niederschwelligen, leicht zugänglichen Anti-Diskriminierungsstelle weiterentwickelt“, zeigt sich Vahide Aydın zuversichtlich, dass ihre langjährige Forderung nach dem Ausbau des vorhandenen Hilfs- und Beratungsangebots in Vorarlberg nun umgesetzt wird.

Diskriminierung hat viele Gesichter. Gesetze allein reichen nicht aus, um entgegenzuwirken, es braucht begleitende Maßnahmen und Bewusstseinsbildung. „Wir müssen die Akteur:innen im Feld wie aks, Caritas, ifs, Sozialpartner, Polizei sowie NGOs,  Selbstvertretungsorganisationen und politische Bewegungen wie Black Lives Matter und Go West einbinden, um gesellschaftliches Umdenken und Toleranz zu erreichen“, sehen die Grüne Abgeordneten den Grundstein gelegt, um im Land entschieden und wirkungsvoll gegen Diskriminierung vorzugehen