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am 4. September

Aktuelle Zahlen beweisen: Mindestsicherung funktioniert!

Katharina Wiesflecker - Auch große Familien kommen rasch aus dem Bezug der Mindestsicherung heraus

Die neueste Auswertung zu den Zahlen in der Mindestsicherung bestätigen einmal mehr, dass das Vorarlberger Modell funktioniert. „Wir haben mit einer Dauer von durchschnittlich 6,2 Monaten nicht nur die kürzeste Verweildauer österreichweit, sondern wir bringen die Beziehenden auch gut am Arbeitsmarkt unter“, zeigt sich Landesrätin Wiesflecker erfreut über die neuesten Zahlen.

Seit Dezember 2018 ist die Anzahl der bezugsberechtigten Haushalte von 2.884 auf 2.721 gesunken. Das heißt, aktuell sind wir bei dem Stand von Mitte 2015. Bei großen Familien mit mehreren Kindern ging der Anteil sogar um 20 Prozent zurück. „Trotz Betreuungspflichten können also viele Familien am Arbeitsmarkt Fuß fassen. Das Ziel unseres Mindestsicherungsmodells, nämlich die Menschen möglichst gut dabei zu unterstützen, dass sie sich selbst und ihre Familie erhalten können, wird hervorragend erreicht“, sagt Wiesflecker. Momentan befinden sich 99 Haushalte in der Mindestsicherung, die mehr als € 2.000,- beziehen.

Die Leistungen aus der Mindestsicherung helfen insbesondere den betroffenen Kindern. „Die Vermeidung von Kinderarmut muss oberste Priorität haben. Je besser und je früher wir es schaffen, dass Kindern soziale und gesellschaftliche Teilhabe möglich gemacht wird, umso mehr ersparen wir uns in der Zukunft“, zeigt sich die Landesrätin überzeugt.

Die momentan noch gute Konjunkturlage und die damit verbundene Nachfrage nach Arbeitskräften wirkt sich günstig auf die Zahlen in der Mindestsicherung aus. „Allerdings belasten natürlich die hohen Wohnkosten die Ausgaben für die Mindestsicherung. Da gibt es dringenden Handlungsbedarf“, so Wiesflecker abschließend.