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am 14. Dezember 2017

Anliegen der Grünen enthalten

Juliane Alton - Dornbirner Grüne stimmen dem Budget-Voranschlag 2018 zu

​Zum ersten Mal in dieser Periode stimmen die Dornbirner Grünen dem Haushaltsvoranschlag zu. Anders als in den letzten Jahren sind diesmal wichtige Anliegen der Grünen enthalten.

„Es geht in die richtige Richtung,“ bewertet Umweltstadträtin Juliane Alton den Voranschlag.


Kräftig gestiegenes Umweltbudget

"Mit dem kräftig gestiegenen Umweltbudget lässt sich endlich die Förderung für Lastenräder und Fahrradanhänger realisieren", freut sich die Umweltstadträtin. "Das ist ein wichtiges Signal für den umweltfreundlichen Stadtverkehr. Andere laufende Umweltprojekte wie etwa die Ausweitung der Biotopnetzwerke können verstärkt fortgesetzt werden. Endlich etablieren sich auch begrünte Dächer auf städtischen Bauten," betont Alton.


Mühsam erkämpfte Vorhaben nehmen Gestalt an

​Im Sozial- und Jugendbereich nimmt ein mühsam erkämpftes Vorhaben der Grünen Gestalt an: Der "Mädchentreff" wird im Herbst 2018 an einem geeigneten Standort realisiert. „Damit bekommen zum einen junge Frauen aus zugewanderten Familien Unterstützung, ein selbständiges und selbst finanziertes Leben zu führen. Zum anderen wird es für junge Frauen und Mädchen einen geschützten Raum geben, wo auf Schwierigkeiten des erwachsen Werdens eingegangen werden kann,“ erklärt Juliane Alton. Neben einer verbesserten Förderung für Sportvereine im Bereich des Breitensports kann 2018 auch der lang geplante Baseballplatz realisiert werden.​

Lastenräder werden künftig gefördert
Das kann weg

​Beendet wird endlich die Förderung für das Rolls-Royce-Museum, was bereits 2014 möglich gewesen wäre. "Die öffentliche Hand erspart sich dadurch 130.000 Euro im Jahr", zeigt sich Juliane Alton zufrieden, "das ist ein grüner Erfolg, den wir mit großer Hartnäckigkeit erreicht haben. Das Rolls-Royce-Museum kann ohne öffentliche Förderung betrieben werden.“


Kritikpunkte Klimaziele und Baumbestand

​Kritisch sehen die Grünen das städtische Engagement in Bezug auf die Klimaziele. „Da braucht es einen Sinneswandel, weil im Verkehrsbereich keinerlei CO2-Einsparung gelungen ist, im Gegenteil. Gerade im städtischen Verkehr liegt aber die größte Chance für umweltfreundliche Verkehrsformen“, meint Alton.

Die Verkehrsflächen müssten neu verteilt werden, das gelte insbesondere für die bevorstehende Gestaltung städtischer Straßen wie Moosmahdstraße und Jahngasse, aber auch für die Ortskerne Hatlerdorf, Rohrbach und Haselstauden, wo Verbesserungen anstehen.​​

Ein weiterer Kritikpunkt ist der Umgang mit dem städtischen Baumbestand. Alton: "In den letzten Jahren ist ein Kahlschlag passiert. Wir fordern einen professionellen Baumschutz entsprechend der ÖNORM und insgesamt einen kultiviertem Umgang mit städtischem Grün."


Forderungen für das nächste Budget

Als Vorgabe für das kommende Jahr und für das nächste Budget formulieren die Dornbirner Grünen 18 Forderungen, darunter städtischen sozialen Wohnbau – autofrei, integrierte Ganztagesschulen in allen Stadtteilen und einen Richtplan für das gesamte Bahnhofsareal.


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