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am 9. Mai

Beiträge für Case- und Care-Management erhöht

Katharina Wiesflecker - Mehr Mittel zur Unterstützung der Beroffenen und für regionale Planung

Die Vorarlberger Landesregierung erhöht heuer die Beiträge für Case- und Care-Management aus den zur Verfügung stehenden Mitteln des Bundespflegegeldes von 1,15 auf 1,64 Millionen Euro. Ein wichtiger Impuls für die Qualität in der Pflege, sagt Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker: "Damit werden die qualifizierte Beratung und Begleitung von Betroffenen und ihren Angehörigen sowie eine sorgfältige regionale Planung weiter vorangetrieben."

Mittels Case Management soll pflegebedürftigen Menschen eine maßgeschneiderte Unterstützung vermittelt und dadurch die häusliche Pflege bestmöglich entlastet werden. Um auch nach der Abschaffung des Pflegeregresses weiter am Grundsatz "so viel wie möglich ambulant, so wenig wie nötig stationär" festhalten zu können, wurde das Case Management in seiner Steuerungsfunktion gestärkt. Es übernimmt, in Kooperation mit den Heimen, die Bedarfsabklärung vor einer Pflegeheimaufnahme.
"Für diese neue Aufgabe müssen die Personalressourcen ab heuer erhöht werden", so Landesrätin Wiesflecker.

Care Management dient der optimalen Planung der Pflege- und Betreuungsangebote. "Die richtige Versorgung für Betroffene am richtigen Ort in ausreichender Menge zur richtigen Zeit ist das Ziel, das es zu erreichen gilt. Dafür muss über Gemeindegrenzen hinaus gedacht und miteinander geplant werden", erklärt Landesrätin Wiesflecker. In Abstimmung mit der landesweiten Bedarfsplanung gelte es eine verbindliche Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden und den Anbietern der verschiedenen Dienstleistungen (ambulant, teilstationär, stationär, Case Management) auf- und auszubauen.​