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am 31. August 2020

Bösch-Vetter: Schluss mit der Absoluten – mutig für Lustenau

Christine Bösch-Vetter - Lustenauer Grüne wollen leistbares Wohnen, sichere und umweltfreundliche Mobilität und ein Zentrum zum Wohlfühlen

Die Grünen Lustenau präsentierten heute im Rahmen einer Pressekonferenz ihr Schwerpunkte für die kommende Gemeindewahl. Im Mittelpunkt standen leistbares Wohnen, umweltfreundliche und sichere Mobilität, Wirtschaftsstandort, die Attraktivierung des Zentrums und das Ende der Absoluten:

„Die Gemeinde wird politisch von der absoluten Macht der Volkspartei gelähmt“, stellt die Grüne Bürgermeisterkandidatin Christine Bösch-Vetter gleich zu Beginn klar. „Demokratie braucht Diskussion. Unsere Gemeinde braucht ein starkes Miteinander, das mutige Entscheidungen für Lustenau, für Klima- und Umweltschutz und für ein gutes Zusammenleben trifft. Mit gestärkten Grünen gelingt das“, will Bösch-Vetter die Absolute der ÖVP in Lustenau aufbrechen und mit den Grünen ins Rathaus einziehen.  

Wohnen ist auch in Lustenau sehr teuer geworden. Die Grundstückspreise haben sich in den vergangenen 10 Jahren verdreifacht, sieht  Bösch-Vetter dringend Handlungsbedarf: „Leistbares Wohnen muss in Lustenau Teil der politischen Debatte werden und darf nicht länger dem Zufall und den Investoren überlassen werden.“ Gerade beim Thema Leerstand müsse die Gemeinde mit gutem Beispiel vorangehen, verweist die Grüne Spitzenkandidatin auf den nicht zufällig gewählten Ort der Pressekonferenz – das leerstehende Haus in der Rotkreuzstraße 21 ist in Gemeindebesitz und weder bewohnt noch zwischengenutzt.

Drei Fahrradachsen von Nord nach Süd sollen Lustenau zur Fahrradhauptstadt des Rheintals machen
Grüne Bürgermeisterkandidatin Christine Bösch-Vetter und ihr Team

Radfahrer*innen und Fußgänger*innen finden sich in Lustenau immer wieder in gefährlichen Situationen wieder. „Kinder haben ein Recht auf einen sicheren Schulweg. Deswegen wollen wir vor jeder Pflichtschule eine Begegnungszone errichten“, setzt sich Manfred Hagen für Verkehrssicherheit – v.a. für die kleinsten Verkehrsteilnehmer*innen – ein. Neben den Begegnungszonen drängen die Grünen auf drei Fahrradachsen von Nord nach Süd – also vom Bahnhof bis zum Alten Rhein, von der Höchster Brücke bis nach Hohenems und vom Industriegebiet Nord bis nach Dornbirn.

Mut für zukunftsfitte Betriebe und ein attraktives Zentrum

Das Betriebsgebiet Heitere – in seiner Dimension einzigartig im Rheintal – werde noch länger nicht vollständig baureif sein, stelle aber eine Jahrhundertchance für Lustenau dar. Diese Chance gelte es zu nutzen: „Wir müssen Anziehungskraft für innovative Betriebe entwickeln – denn wer kommt, zieht andere an“, will Simon Vetter zukunftsfitte Betriebe nach Lustenau holen. Außerdem wollen die Grünen am Ortseingang ein gemeinsames Handwerkscluster errichten, um lokales Handwerk zu stärken und wertvolle Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen.

Neben der Standortentwicklung steht auch die Gestaltung des Zentrums auf der Grünen Agenda. „Wir wollen das Zentrum für Fußgänger*innen und Fahrradfahrer*innen sicherer machen, die Aufenthaltsqualität erhöhen, den Reichshofsaal mit Fassadenbegrünung verschönern und gezielt Fachgeschäfte anziehen“, sieht Eveline Mairer noch viel Potential für das Lustenauer Zentrum.

„Leistbares Wohnen, mehr Sicherheit auf den Straßen, ein attraktiveres Zentrum sowie gute Arbeitsplätze im Ort sind das Gebot der Stunde. Dazu braucht es Ideen und den Mut, sie umzusetzen. Wir haben beides“, so Christine Bösch-Vetter abschließend.

Das Betriebsgebiet Heitere ist in seiner Dimension einzigartig im Rheintal. Diese Chance muss Lustenau nützen und zukunftsfitte Betriebe ansiedeln.