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am 20. September

Chance auf Familienplanung in den Ländern des globalen Südens

Johannes Rauch - Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Entwicklungszusammenarbeit.im.Gespräch“

Was machen „Rain Worker“ in Kenia, Äthiopien, Senegal, Mali, Uganda, Ruanda und Sudan? - Diese Frage beantwortete die Ärztin Jutta Reisingen in ihrem Vortrag am Mittwoch im Frauenmuseum Hittisau. Sie informierte über die Aufklärungsarbeit von Ärztinnen und Ärzten in Sachen Familienplanung in den Ländern des globalen Südens. „Wir wollen die Lebensgrundlagen in ärmeren Ländern nachhaltig verbessern", betonte Landesrat Johannes Rauch: „Das bedeutet nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch die Bereitstellung von Know How.“

Weitere Medien dazu finden Sie unter https://presse.vorarlberg.at​/land/dist/vlk-60075.html

 

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Reihe „Entwicklungszusammenarbeit im. Gespräch“ statt. Die AKTION REGEN wurde 1989 von der Wiener Frauenärztin Maria Hengstberger gegründet. Ihr Ziel ist es, auch den einfachsten und ärmsten Menschen unserer Erde eine Chance auf Familienplanung zu geben. Das Wort Regen steht für das Wasser, das an die Wurzeln kommen muss, um Hilfe nachhaltig möglich zu machen. Unter der Leitung von geschulten Rain Doctors, unter anderem Jutta Reisinger, werden Workshops für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anderer NGOs unter dem Motto „Education – Motivation – Innovation“ abgehalten. Gelehrt wird, wie man aufklärt, motiviert und neue Methoden der Familienplanung praxisgerecht einsetzt. Jutta Reisinger referierte über die Reduktion von Armut, die Stärkung von Frauen und welche Auswirkungen das auf die Weltbevölkerung hat.

Das Land Vorarlberg hat im Jahr 1960 mit der Förderung von Entwicklungshilfeprojekten begonnen. „Vorarlberg bekennt sich zu seiner Verantwortung, für die Entwicklungszusammenarbeit einen Teil seines Budgets zur Verfügung zu stellen“, betont Landesrat Rauch. Heuer sind es rund eine Million Euro. „Mit gezielter Unterstützung und Projektpartnerinnen und Projektpartnern vor Ort wollen wir Menschen in wirtschaftlich benachteiligten Gebieten dabei unterstützen, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen“, sagt Rauch: „Das heißt insbesondere, dass wir den Menschen vor Ort den Zugang zu Wasser, Nahrung, medizinischer Versorung und Bildung ermöglichen. Bewusstseinsbildung spielt dabei eine große Rolle.“

 

Herausgegeben von der Landespressestelle Vorarlberg
Amt der Vorarlberger Landesregierung​