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am 6. Februar

„Denn die Zukunft geht uns alle an“

Katharina Wiesflecker - Landesrätin Wiesflecker begrüßt 500 Schülerinnen und Schüler zur Zukunftskonferenz

Die großen Themen unserer Zeit – Klimawandel, Armut und globale Ungleichheit – standen im Mittelpunkt der Zukunftskonferenz „MY FUTURE – WHO CARES?“, die auf Initiative des Vorarlberger Landestheaters in Kooperation mit CARE Österreich am Donnerstag, 6. Februar, in Bregenz über die Bühne. Landesrätin Katharina Wiesflecker, seit Herbst zuständiges Regierungsmitglied für die Entwicklungszusammenarbeit, begrüßte zu der Veranstaltung rund 500 Schülerinnen und Schüler, die sich in den letzten fünf Monaten in über 50 Workshops, Vorträgen und Diskussionen mit den 17 Nachhaltigkeitszeilen der UNO beschäftigt haben.

Weitere Medien dazu finden Sie unter https://presse.vorarlberg.at/land/dist/vlk-61004.html

„Wir wollen informieren, sensibilisieren und die junge Generation ermutigen, die Zukunft ein Stück weit selbst in die Hand zu nehmen“, sagte Wiesflecker und verwies auf das Vorarlberger Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit. „Vorarlberg ist das einzige Bundesland, das eine klare Strategie in diesem Bereich hat und sich mit wesentlichen Mitteln für die Länder des globalen Südens einsetzt.“

In dem westafrikanischen Staat Burkina Faso, dem Partnerland Vorarlbergs, wird gemeinsam mit anderen Partnern aus Vorarlberg die Entwicklung einer neuen praktischen Ausbildungsrichtung im Bereich der erneuerbaren Energien unterstützt. „Wir setzen hierbei auf drei Faktoren: Entwicklung, Fortbildung und Ausstattung“, so Landesrätin Wiesflecker. Entwicklung mit neuen Lehrplänen auf verschiedenen Ebenen sowie durch Kooperationen zwischen Wirtschaft und Bildung. Hier wird das Projekt stark von der HTL Bregenz mit deren Know-how unterstützt. Investiert wird auch in die Fortbildung der Lehrpersonen sowie in die Ausstattung der Schulen, um die erarbeiteten Ergebnisse sowohl nachhaltig als auch langfristig umsetzen zu können.

Darüber hinaus fördert das Land Vorarlberg die Akteure im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit auf vielen verschiedenen Ebenen nach ganz klaren Richtlinien. „Es ist uns ganz wichtig, dass alle Organisationen den gleichen Zugang zu Fördergeldern haben“, betonte Wiesflecker: „Professionelle Organisationen wie CARE Österreich sind wichtige Partner des Landes, damit die Projekte vor Ort effizient umgesetzt werden können und den betroffenen Menschen die Aussicht auf eine bessere Zukunft ermöglicht wird.“