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am 12. Mai

"Helfende müssen auch auf sich selbst achten"

Katharina Wiesflecker - Fachtagung der Krisenintervention mit 190 Teilnehmenden

"Die Mithilfe in der Krisenintervention ist wertvoll und wichtig, aber auch belastend. Wer Menschen begleitet, die Schlimmes erlebt haben und traumatisiert sind, muss zugleich auf sich selbst achten, um die eigenen Kräfte nicht zu überfordern." Das sagte Landesrätin Katharina Wiesflecker zur Eröffnung der KIT-Fachtagung "Ökologie des Helfens" am Freitag, 12. Mai, in Feldkirch.

Weitere Medien dazu finden Sie unter http://presse.vorarlberg.at/land/dist/vlk-54140.html

Selbstschutz, Stressbewältigung und die Aktivierung eigener Ressourcen seien entscheidende Faktoren, um in Akutsituationen anderen helfen zu können und dabei nicht selbst handlungsunfähig zu werden, so Wiesflecker: "Das gilt sowohl körperlich als auch seelisch. Um die schwierige Arbeit über längere Zeit leisten zu können, sind Psychohygiene, Abgrenzung, der richtige Umgang mit der eigenen Betroffenheit sowie ein gutes unterstützendes berufliches und privates Netz wichtig."

Das Kriseninterventionsteam ist ein unverzichtbares Glied in unserer Hilfs- und Rettungskette, bekräftigte die Landesrätin: "Die vorwiegend ehrenamtlich geleistete Arbeit nötigt Respekt und Anerkennung ab, dafür müssen wir immer wieder danke sagen." In diesem Sinne wünschte Wiesflecker der Fachtagung den besten Erfolg. Insgesamt rund 190 in der Krisenintervention bzw. Akutbetreuung Tätige aus allen Bundesländern sowie aus Baden-Württemberg und Liechtenstein nahmen an der Veranstaltung teil, um wertvolle Impulse für ihre Arbeit zu gewinnen.


Herausgegeben von der Landespressestelle Vorarlberg
Amt der Vorarlberger Landesregierung