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am 7. Juni

"Innovatives Pilotprojekt in der Pflege wird fortgeführt"

Katharina Wiesflecker - Pilotphase von "Geriatrische Remobilisation im Pflegeheim" erfolgreich evaluiert - Weiterführung bis 31. März 2021 gesichert

Das innovative Pilotprojekt 'Geriatrische Remobilisation im Pflegeheim' hat sich bewährt und wurde erfolgreich evaluiert. Nun wird es zumindest bis 31. März 2021 weitergeführt, berichten Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker und Gesundheitslandesrat Christian Bernhard: "Es geht darum, ältere bzw. alte Patientinnen und Patienten nach dem Aufenthalt im Krankenhaus wieder auf eine weitgehend selbstbestimmte Lebensführung vorzubereiten. Ziel ist es, die Verweildauer geriatrischer Patientinnen und Patienten im Krankenhaus zu verkürzen und Wiederaufnahmen zu vermeiden".

Den vollständigen Text dazu finden Sie auch unter https://presse.vorarlberg.at/land/dist/vlk-59407.html
 

Das Pilotprojekt wird seit dem ersten Quartal 2017 in zwei Heimen – SeneCura Sozialzentrum Hard und Pflegeheim Nenzing – mit jeweils fünf Plätzen durchgeführt. Das Angebot ist zeitlich auf 28 Tage beschränkt. Die therapeutischen Leistungen wie etwa die Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie sind ein wesentlicher Bestandteil und werden von der SMO – Neurologische Rehabilitation erbracht. Die Aufnahme der Patientinnen und Patienten erfolgt über Zuweisung der entlassenden Fachabteilungen der Krankenhäuser. Das lokale bzw. regionale Case Management wird bei Bedarf eingebunden. "Wir wollen weiter nach dem Prinzip 'So viel wie möglich ambulant, so viel wie nötig stationär' vorgehen. Zusätzlich helfen solche innovativen Projekte, interessante Handlungsfelder für die Mitarbeitenden in der Pflege zu schaffen", unterstreicht Landesrätin Wiesflecker. 

Adaptierungen im neuen Projektzeitraum
  • ​Das Projekt wird auf Basis der Projektbeschreibung vom 1. März fortgeführt
  • Aufstockung von fünf auf sechs Plätze im Unterland
  • Für die zuweisenden Krankenanstalten wird die Einschränkung auf Projektstationen aufgehoben
  • Im Jahr 2019 werden standardisierte Zugangskriterien festgelegt
  • Die Finanzierung des Projektes wird wie bisher weitergeführt

Finanziert wird das Projekt mit Mitteln aus dem Sozialfonds und durch die Kostenbeteiligung der Patientinnen und Patienten. Ein besonderer Dank gilt dem Landesgesundheitsfonds und der Vorarlberger Gebietskrankenkasse für die Mitfinanzierung.

 
Herausgegeben von der Landespressestelle Vorarlberg
Amt der Vorarlberger Landesregierung​